Das Faust-Museum präsentiert ein weiteres Mal das Schattentheater Friedrich Raad mit einer Doppelvorstellung:

Samstag, 28. Februar 2026, im Alten Festsaal der Doktor-Johannes-Faust-Schule Knittlingen
16:00 Uhr: Aschenputtel | Eintritt 5 Euro pro Person
19:00 Uhr: Siddharta – eine indische Dichtung von Hermann Hesse
| Eintritt: 18 Euro/15 Euro ermäßigt

Siddharta – Eine indische Dichtung von Hermann Hesse

Hermann Hesses „Siddhartha“ erzählt von einem Brahmanensohn auf der Suche nach Erleuchtung. Enttäuscht vom Wissen seines Vaters und der Priester verlässt er mit seinem Freund Govinda die Heimat. Weder die strenge Askese bei den Samanas noch die Lehren Buddhas bringen ihm die ersehnte Erfüllung.

Seine Reise führt ihn durch Extreme: von asketischer Entsagung wendet er sich der sinnlichen Welt zu. Die Kurtisane Kamala lehrt ihn die Liebe, der Kaufmann Kamaswami die Geschäfte. Doch das genussvolle, egozentrische Leben führt zu tiefem Lebensekel.

Erst beim Fährmann Vasudeva findet Siddhartha durch einfaches Leben und die Weisheit des Flusses innere Vollendung. Die durchlebten Extreme von Askese und Sinnlichkeit führen ihn zu Menschlichkeit und Erkenntnis.


Am Nachmittag können sich Kinder ab 3 Jahren auf das Grimmsche Märchen Aschenputtel freuen.

Aschenputtel führt ein hartes Leben als ungeliebte Stieftochter. Nach dem Tod ihrer Mutter heiratet ihr Vater eine Frau mit zwei Töchtern, die das Mädchen zur Magd machen. Sie muss in der Asche schlafen und schwerste Arbeiten verrichten. Dennoch liebt Aschenputtel, obwohl sie gehasst wird, und vertraut auf ihren inneren Reichtum. Die eitlen Stiefschwestern verlieren im Streben nach gesellschaftlichem Erfolg ihre Menschlichkeit und werden zu hohlen Gestalten. Nicht Schlauheit erlöst Aschenputtel, sondern die Annahme ihrer selbst. Ihre Bescheidenheit und Hoffnung stehen gegen Eitelkeit und Hinterlist. Dank der Beharrlichkeit des Prinzen siegt die wahre Liebe, während Neid und Hass verschwinden.


In beiden Darbietungen agiert Friedrich Raad hinter und vor der Bühne mit bezaubernden Schattenbildern und faszinierendem Lichtspiel. Die gehaltvollen Originaltexte werden jeweils „live“ mit Headset erzählt. Wir präsentieren die Inszenierungen im Alten Festsaal der Doktor- Johannes-Faust-Schule Knittlingen.

Aschenputtel beginnt am Samstag, den 28. Februar 2026 um 16 Uhr für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt beträgt 5 Euro pro Person.

Am Abend zeigen wir um 19 Uhr am selben Ort Siddharta für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren.
Der Eintritt beträgt 18 Euro/15 Euro ermäßigt. Infos und Reservierung: Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen,
Tel.: 07043/373-453 und 373-450, E-Mail:  sowie unter www.faustmuseum.de und Instagram @faustmuseum.


Karten sind im Faust-Museum erhältlich.

Info unter: Tel.: 07043/373-453 und 373-450,
per E-Mail: ,
Instagram @faustmuseum.


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Mit Denise Roth und Christian Neddens

Sonntag, 12. Juli 2026, 17:00 Uhr – Melanchthonhaus Bretten


Screenshot einer Video-Installation in der Gedächtnishalle des Melanchthonhauses, Foto: A. Lange
Screenshot einer Video-Installation in der Gedächtnishalle des Melanchthonhauses, Foto: A. Lange

Melanchthon und Faust wollen’s wissen

Gibt es eine Formel, die alle Geheimnisse der Welt erschließt? Können wir Kenntnis darüber erlangen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“? Für Philipp Melanchthon war klar, dass der Schlüssel für die Weltformel im Glauben an Gott liegt, dessen Geheimnisse wir zwar anbeten, aber nie vollkommen erforschen können. Sein „Gegenspieler“ Johann Georg Faust wollte weitergehen, als Alchemist, Wunderheiler und Wahrsager. Und er war bereit, in seinem Erkenntnisdrang sogar einen „Teufelspakt“ einzugehen.

Freuen Sie sich auf einen spannenden Abend mit Dr. Denise Roth (Faust-Museum Knittlingen) und Prof. Dr. Christian Neddens (Europäische Melanchthon-Akademie Bretten), an dem auch gegenwärtige Hoffnungen, Ängste und Sehnsüchte nach dem Absoluten zur Sprache kommen.


Die Veranstaltung im Rahmen den Ausstellungsprojekts Wir müssen redenwird gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen in Baden-Württemberg.


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Vortrag von Prof. Dr. Heino Falcke

Freitag, 17. Juli 2026, 19:00 Uhr – St. Leonhardskirche Knittlingen


Zwischen Urknall und Apokalypse – Die große Geschichte unseres Planeten

Zwischen Urknall und Apokalypse

Das Faust-Museum / Faust-Archiv Knittlingen lädt am Freitag, dem 17. Juli 2026, um 19:00 Uhr zu einem außergewöhnlichen Abend in die St. Leonhardskirche Knittlingen ein. Der international renommierte Astrophysiker und Bestsellerautor Prof. Dr. Heino Falcke präsentiert seinen Vortrag „Zwischen Urknall und Apokalypse – Die große Geschichte unseres Planeten“ und stellt dabei sein gleichnamiges neues Werk über Ursprung, Entwicklung und Zukunft der Menschheit vor.

Heino Falcke nimmt sein Publikum mit auf eine Reise durch die Zeit: von den ersten Lichtblitzen des Universums vor 13,8 Milliarden Jahren bis in unsere Gegenwart. Im Zentrum stehen die großen Fragen der Menschheit – Woher kommen wir? Wie wird unsere Welt enden? – die er mit ebenso viel wissenschaftlicher Tiefe wie erzählerischer Kraft beleuchtet. Der Vortrag verbindet Naturwissenschaft mit Philosophie, Religion und aktuellen Umweltfragen.


Heino Falcke ist Professor für Astropartikelphysik und Radioastronomie an der Radboud-Universität Nijmegen und Mitglied des Teams, das 2019 das erste Bild eines Schwarzen Lochs aufnahm. Mit seinen Büchern und Vorträgen begeistert er ein breites Publikum für die großen Fragen des Universums.


Karten: 10 Euro, 8 Euro ermäßigt sind erhältlich im Faust-Archiv Knittlingen und an der Abendkasse.
Infos und Reservierung:
Telefon: 07043/373-450
E-Mail:


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Szenischer Monolog mit Jessica Leger

Samstag, 13. Juni 2026, 19:00 Uhr – Alter Festsaal der Dr. Johannes-Faust-Schule Knittlingen


Maria Stuart

Maria Stuart – Geschichte, Dichtung und dramatischer Monolog

Am Samstag, den 13. Juni 2026, um 19:00 Uhr präsentiert das Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen einen Abend mit der Schauspielerin Jessica Leger: Maria Stuart in Geschichte und Dichtung – Monolog und Lesung im Alten Festsaal der Dr. Johannes-Faust-Schule in Knittlingen.

Maria Stuart (1542–1587) war Königin von Schottland und Frankreich, Thronanwärterin auf die englische Krone und Gefangene ihrer Cousine Elisabeth I. Ihr Leben steht für das Spannungsfeld zwischen Herrschaftsanspruch und Ausgeliefertsein, zwischen öffentlicher Rolle und persönlichem Schicksal. Nach fast zwanzig Jahren Haft wurde sie 1587 hingerichtet. Friedrich Schiller verarbeitete diesen Stoff, und veröffentlichte im Jahre 1800 eines der bis heute bekanntesten deutschsprachigen Dramen überhaupt.

In einem szenischen Monolog schlüpft Jessica Leger in die Rolle der schottischen Königin Maria Stuart. Dabei verschmelzen biographische Erzählungen mit Auszügen aus Friedrich Schillers Drama „Maria Stuart“ (1800) zu einem eindringlichen Porträt. So schlägt dieser Abend eine Brücke zwischen literarischer Überlieferung und historischer Realität der Renaissance – jener Epoche, in der sowohl der historische Doktor Faust als auch Maria Stuart lebten.


Karten: 18 Euro, 15 Euro ermäßigt,
Infos und Reservierung: Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen
Tel.: 07043/373-450
E-Mail:


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Internationaler Museumstag im Faust-Museum und Faust-Archiv

Sonntag, 17. Mai 2026, 12:00 bis 18:00 Uhr


Wenn ein Teufelsbündler auf einen Theologen trifft und Goethe auch noch mitmischt…

… hat das Faust-Museum Knittlingen am Internationalen Museumstag ein Programm zu bieten, das seinesgleichen sucht.

Von 12-18 Uhr kann das Faust-Museum bei Gratiseintritt besucht werden – mit seiner Dauerausstellung rund um den Mythos „Faust“ sowie der Sonderausstellung über Rock-Größen wie Jim Morrison und das Faustische in der Rockmusik.

Gefeiert wird auch der faustische Kooperationspakt zwischen dem Melanchthonhaus Bretten und dem Faust-Museum Knittlingen. So erwecken um 14 Uhr Dr. Denise Roth, Leiterin des Faust-Museums, und Prof. Dr. Christian Neddens, Leiter des Melanchthonhauses, Faust und Melanchthon zum Leben, ein Teufelsbündler und ein Gottesgelehrter treffen aufeinander und liefern sich einen lebhaften Schlagabtausch.

Die Theatergruppe Laterna Mystica verwöhnt die Gäste von 14 bis 17 Uhr wie gewohnt mit Kaffee und exzellentem Kuchen im Vortragssaal des Faust-Archivs.

Ab 17 Uhr bringt die Theatergruppe Laterna Mystica Goethes Faust I in Originalszenen auf die Bühne.

Was Faust ein Leben lang suchte, erleben Sie an einem Nachmittag – Augenblicke, die verweilen und Begegnungen, die bereichern.

Wir freuen uns auf Sie!


Infos: Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen,
Tel.: 07043/373-453 sowie 373-450,
E-Mail:  
Instagram: @faustmuseum


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Zusatztermin am Freitag, den 8. Mai 2026 um 19 Uhr!

Weitere Informationen zur Zusatzveranstaltung finden Sie hier…


Faust wäre stolz gewesen:

Der Vortrag, „Was die Welt im Innersten zusammenhält – Zwischen Quarks und Galaxien“ des Astrophysikers Prof. Dr. Jörg R. Hörandel (Radboud Universität, Nijmegen) im Faust-Archiv Knittlingen stieß auf überwältigendes Interesse und war restlos ausgebucht. Zahlreiche Interessierte konnten nicht mehr berücksichtigt werden.

Aufgrund des großen Zuspruchs wird der Vortrag am Freitag, den 8.  Mai 2026, um 19 Uhr im Vortragssaal des Faust-Archivs Knittlingen wiederholt. Ausgehend von Goethes berühmten Worten „Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ spannte Prof. Hörandel einen eindrucksvollen Bogen von der Dichtung zur modernen Naturwissenschaft. In anschaulichen Beispielen führte er sein Publikum von den Bausteinen der Materie – Atomen, Atomkernen und Quarks – bis zu den gewaltigen Strukturen des Kosmos.

Das Publikum folgte dem Vortrag mit großer Aufmerksamkeit und brachte sich mit zahlreichen fachkundigen und interessierten Nachfragen ein, die zu einer lebhaften Diskussion führten. Besonders eindrucksvoll war der abschließende Brückenschlag zur Theologie und zu Fragen des Glaubens, der die Beziehung zwischen wissenschaftlicher Neugier und menschlicher Sinnsuche beleuchtete – ganz im Geist von Goethes Faust.


Die Folien zum Vortrag finden Sie hier


Als Leiter der Abteilung für Astrophysik an der Radboud-Universität Nijmegen erforscht Prof. Hörandel die kosmische Strahlung – hochenergetische Teilchen, die fundamentale Prozesse im Universum offenbaren. Seine Arbeit führt ihn regelmäßig an entlegene Observatorien in der Antarktis und der argentinischen Pampa.


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Ausverkauft!

Zwischen Quarks und Galaxien – Eine Reise durch den Aufbau des Universums
Vortrag von Prof. Dr. Jörg Hörandel, Radboud Universität, Nijmegen, Niederlande

Freitag, 8. Mai 2026, 19:00 Uhr, Vortragssaal des Faust-Archivs Knittlingen


Erforschen, was die Welt im Innersten zusammenhält

„Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ – mit diesen Worten beschreibt Goethes Faust seinen unstillbaren Wissensdrang. Was den Gelehrten in seiner Studierstube quälte, ist bis heute eine der grundlegendsten Fragen der Naturwissenschaft geblieben. Eine Frage, die den Blick in zwei Richtungen zugleich öffnet: nach innen und nach außen, ins Kleinste und ins Größte.

Genau diesen Weg beschreitet Prof. Dr. Jörg R. Hörandel in seinem Vortrag. Er führt von der vertrauten Alltagswelt systematisch in die Tiefe der Materie – zu Atomen, Atomkernen und den fundamentalen Teilchen, aus denen alles Sichtbare aufgebaut ist. Und er führt von unserer Milchstraße zu fernen Galaxien, deren Licht Milliarden von Jahren durch den Raum gereist ist, bevor es die Erde erreicht.

Was sich dabei zeigt, ist eine der bemerkenswertesten Einsichten der modernen Physik: dass dieselben Naturgesetze, die im Allerkleinsten wirken, zugleich die Struktur und Entwicklung des gesamten Universums bestimmen.


Prof. Dr. Hörandel leitet die Abteilung für Astrophysik an der Radboud-Universität Nijmegen. Sein Forschungsschwerpunkt gilt der kosmischen Strahlung – hochenergetischen Teilchen, die Aufschluss über fundamentale Prozesse im Kosmos geben. Die experimentelle Arbeit führt ihn an entlegene Observatorien: in die Antarktis und in die argentinische Pampa, wo großflächige Detektoranlagen den Teilchenfluss aus dem All kontinuierlich erfassen.

Infos und Reservierung: Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen, Tel.: 07043/373-453 sowie 373-450, E-Mail:


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Vortrag von Prof. Dr. Jörg Hörandel, Radboud Universität, Nijmegen, Niederlande

Freitag, 17. April 2026, 19:00 Uhr, Vortragssaal des Faust-Archivs Knittlingen
Eintritt regulär 10 €, ermäßigt 8 €


Erforschen, was die Welt im Innersten zusammenhält

„Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ – mit diesen Worten beschreibt Goethes Faust seinen unstillbaren Wissensdrang. Was den Gelehrten in seiner Studierstube quälte, ist bis heute eine der grundlegendsten Fragen der Naturwissenschaft geblieben. Eine Frage, die den Blick in zwei Richtungen zugleich öffnet: nach innen und nach außen, ins Kleinste und ins Größte.

Genau diesen Weg beschreitet Prof. Dr. Jörg R. Hörandel in seinem Vortrag. Er führt von der vertrauten Alltagswelt systematisch in die Tiefe der Materie – zu Atomen, Atomkernen und den fundamentalen Teilchen, aus denen alles Sichtbare aufgebaut ist. Und er führt von unserer Milchstraße zu fernen Galaxien, deren Licht Milliarden von Jahren durch den Raum gereist ist, bevor es die Erde erreicht.

Was sich dabei zeigt, ist eine der bemerkenswertesten Einsichten der modernen Physik: dass dieselben Naturgesetze, die im Allerkleinsten wirken, zugleich die Struktur und Entwicklung des gesamten Universums bestimmen.


Prof. Dr. Hörandel leitet die Abteilung für Astrophysik an der Radboud-Universität Nijmegen. Sein Forschungsschwerpunkt gilt der kosmischen Strahlung – hochenergetischen Teilchen, die Aufschluss über fundamentale Prozesse im Kosmos geben. Die experimentelle Arbeit führt ihn an entlegene Observatorien: in die Antarktis und in die argentinische Pampa, wo großflächige Detektoranlagen den Teilchenfluss aus dem All kontinuierlich erfassen.


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Skip to content