Szenischer Monolog mit Jessica Leger

Samstag, 13. Juni 2026, 19:00 Uhr – Alter Festsaal der Dr. Johannes-Faust-Schule Knittlingen


Maria Stuart

Maria Stuart – Geschichte, Dichtung und dramatischer Monolog

Am Samstag, den 13. Juni 2026, um 19:00 Uhr präsentiert das Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen einen Abend mit der Schauspielerin Jessica Leger: Maria Stuart in Geschichte und Dichtung – Monolog und Lesung im Alten Festsaal der Dr. Johannes-Faust-Schule in Knittlingen.

Maria Stuart (1542–1587) war Königin von Schottland und Frankreich, Thronanwärterin auf die englische Krone und Gefangene ihrer Cousine Elisabeth I. Ihr Leben steht für das Spannungsfeld zwischen Herrschaftsanspruch und Ausgeliefertsein, zwischen öffentlicher Rolle und persönlichem Schicksal. Nach fast zwanzig Jahren Haft wurde sie 1587 hingerichtet. Friedrich Schiller verarbeitete diesen Stoff, und veröffentlichte im Jahre 1800 eines der bis heute bekanntesten deutschsprachigen Dramen überhaupt.

In einem szenischen Monolog schlüpft Jessica Leger in die Rolle der schottischen Königin Maria Stuart. Dabei verschmelzen biographische Erzählungen mit Auszügen aus Friedrich Schillers Drama „Maria Stuart“ (1800) zu einem eindringlichen Porträt. So schlägt dieser Abend eine Brücke zwischen literarischer Überlieferung und historischer Realität der Renaissance – jener Epoche, in der sowohl der historische Doktor Faust als auch Maria Stuart lebten.


Karten: 18 Euro, 15 Euro ermäßigt,
Infos und Reservierung: Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen
Tel.: 07043/373-453 sowie 373-450
E-Mail:


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Internationaler Museumstag im Faust-Museum und Faust-Archiv

Sonntag, 17. Mai 2026, 12:00 bis 18:00 Uhr


Wenn ein Teufelsbündler auf einen Theologen trifft und Goethe auch noch mitmischt…

… hat das Faust-Museum Knittlingen am Internationalen Museumstag ein Programm zu bieten, das seinesgleichen sucht.

Von 12-18 Uhr kann das Faust-Museum bei Gratiseintritt besucht werden – mit seiner Dauerausstellung rund um den Mythos „Faust“ sowie der Sonderausstellung über Rock-Größen wie Jim Morrison und das Faustische in der Rockmusik.

Gefeiert wird auch der faustische Kooperationspakt zwischen dem Melanchthonhaus Bretten und dem Faust-Museum Knittlingen. So erwecken um 14 Uhr Dr. Denise Roth, Leiterin des Faust-Museums, und Prof. Dr. Christian Neddens, Leiter des Melanchthonhauses, Faust und Melanchthon zum Leben, ein Teufelsbündler und ein Gottesgelehrter treffen aufeinander und liefern sich einen lebhaften Schlagabtausch.

Die Theatergruppe Laterna Mystica verwöhnt die Gäste von 14 bis 17 Uhr wie gewohnt mit Kaffee und exzellentem Kuchen im Vortragssaal des Faust-Archivs.

Ab 17 Uhr bringt die Theatergruppe Laterna Mystica Goethes Faust I in Originalszenen auf die Bühne.

Was Faust ein Leben lang suchte, erleben Sie an einem Nachmittag – Augenblicke, die verweilen und Begegnungen, die bereichern.

Wir freuen uns auf Sie!


Infos: Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen,
Tel.: 07043/373-453 sowie 373-450,
E-Mail:  
Instagram: @faustmuseum


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Zusatztermin am Freitag, den 8. Mai 2026 um 19 Uhr!

Weitere Informationen zur Zusatzveranstaltung finden Sie hier…


Faust wäre stolz gewesen:

Der Vortrag, „Was die Welt im Innersten zusammenhält – Zwischen Quarks und Galaxien“ des Astrophysikers Prof. Dr. Jörg R. Hörandel (Radboud Universität, Nijmegen) im Faust-Archiv Knittlingen stieß auf überwältigendes Interesse und war restlos ausgebucht. Zahlreiche Interessierte konnten nicht mehr berücksichtigt werden.

Aufgrund des großen Zuspruchs wird der Vortrag am Freitag, den 8.  Mai 2026, um 19 Uhr im Vortragssaal des Faust-Archivs Knittlingen wiederholt. Ausgehend von Goethes berühmten Worten „Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ spannte Prof. Hörandel einen eindrucksvollen Bogen von der Dichtung zur modernen Naturwissenschaft. In anschaulichen Beispielen führte er sein Publikum von den Bausteinen der Materie – Atomen, Atomkernen und Quarks – bis zu den gewaltigen Strukturen des Kosmos.

Das Publikum folgte dem Vortrag mit großer Aufmerksamkeit und brachte sich mit zahlreichen fachkundigen und interessierten Nachfragen ein, die zu einer lebhaften Diskussion führten. Besonders eindrucksvoll war der abschließende Brückenschlag zur Theologie und zu Fragen des Glaubens, der die Beziehung zwischen wissenschaftlicher Neugier und menschlicher Sinnsuche beleuchtete – ganz im Geist von Goethes Faust.


Die Folien zum Vortrag finden Sie hier


Als Leiter der Abteilung für Astrophysik an der Radboud-Universität Nijmegen erforscht Prof. Hörandel die kosmische Strahlung – hochenergetische Teilchen, die fundamentale Prozesse im Universum offenbaren. Seine Arbeit führt ihn regelmäßig an entlegene Observatorien in der Antarktis und der argentinischen Pampa.


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Ausverkauft!

Zwischen Quarks und Galaxien – Eine Reise durch den Aufbau des Universums
Vortrag von Prof. Dr. Jörg Hörandel, Radboud Universität, Nijmegen, Niederlande

Freitag, 8. Mai 2026, 19:00 Uhr, Vortragssaal des Faust-Archivs Knittlingen


Erforschen, was die Welt im Innersten zusammenhält

„Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ – mit diesen Worten beschreibt Goethes Faust seinen unstillbaren Wissensdrang. Was den Gelehrten in seiner Studierstube quälte, ist bis heute eine der grundlegendsten Fragen der Naturwissenschaft geblieben. Eine Frage, die den Blick in zwei Richtungen zugleich öffnet: nach innen und nach außen, ins Kleinste und ins Größte.

Genau diesen Weg beschreitet Prof. Dr. Jörg R. Hörandel in seinem Vortrag. Er führt von der vertrauten Alltagswelt systematisch in die Tiefe der Materie – zu Atomen, Atomkernen und den fundamentalen Teilchen, aus denen alles Sichtbare aufgebaut ist. Und er führt von unserer Milchstraße zu fernen Galaxien, deren Licht Milliarden von Jahren durch den Raum gereist ist, bevor es die Erde erreicht.

Was sich dabei zeigt, ist eine der bemerkenswertesten Einsichten der modernen Physik: dass dieselben Naturgesetze, die im Allerkleinsten wirken, zugleich die Struktur und Entwicklung des gesamten Universums bestimmen.


Prof. Dr. Hörandel leitet die Abteilung für Astrophysik an der Radboud-Universität Nijmegen. Sein Forschungsschwerpunkt gilt der kosmischen Strahlung – hochenergetischen Teilchen, die Aufschluss über fundamentale Prozesse im Kosmos geben. Die experimentelle Arbeit führt ihn an entlegene Observatorien: in die Antarktis und in die argentinische Pampa, wo großflächige Detektoranlagen den Teilchenfluss aus dem All kontinuierlich erfassen.

Infos und Reservierung: Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen, Tel.: 07043/373-453 sowie 373-450, E-Mail:


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Vortrag von Prof. Dr. Jörg Hörandel, Radboud Universität, Nijmegen, Niederlande

Freitag, 17. April 2026, 19:00 Uhr, Vortragssaal des Faust-Archivs Knittlingen
Eintritt regulär 10 €, ermäßigt 8 €


Erforschen, was die Welt im Innersten zusammenhält

„Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ – mit diesen Worten beschreibt Goethes Faust seinen unstillbaren Wissensdrang. Was den Gelehrten in seiner Studierstube quälte, ist bis heute eine der grundlegendsten Fragen der Naturwissenschaft geblieben. Eine Frage, die den Blick in zwei Richtungen zugleich öffnet: nach innen und nach außen, ins Kleinste und ins Größte.

Genau diesen Weg beschreitet Prof. Dr. Jörg R. Hörandel in seinem Vortrag. Er führt von der vertrauten Alltagswelt systematisch in die Tiefe der Materie – zu Atomen, Atomkernen und den fundamentalen Teilchen, aus denen alles Sichtbare aufgebaut ist. Und er führt von unserer Milchstraße zu fernen Galaxien, deren Licht Milliarden von Jahren durch den Raum gereist ist, bevor es die Erde erreicht.

Was sich dabei zeigt, ist eine der bemerkenswertesten Einsichten der modernen Physik: dass dieselben Naturgesetze, die im Allerkleinsten wirken, zugleich die Struktur und Entwicklung des gesamten Universums bestimmen.


Prof. Dr. Hörandel leitet die Abteilung für Astrophysik an der Radboud-Universität Nijmegen. Sein Forschungsschwerpunkt gilt der kosmischen Strahlung – hochenergetischen Teilchen, die Aufschluss über fundamentale Prozesse im Kosmos geben. Die experimentelle Arbeit führt ihn an entlegene Observatorien: in die Antarktis und in die argentinische Pampa, wo großflächige Detektoranlagen den Teilchenfluss aus dem All kontinuierlich erfassen.


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Die Ausstellung wird verlängert bis Herbst 2026!

Faust-Museum – Neue Dauerausstellung 2024: Rock als faustische Grenzüberschreitung

Sonderausstellung im Faust-Museum –
12. April 2024 bis Ende 2025

Was hat der Faust-Mythos mit Rockmusik zu tun? Inwiefern spielt Friedrich Nietzsche hier eine Rolle? Und warum wird hier mit dem Gott des Rausches und der Ekstase, Dionysos, argumentiert?

ROCK:

Was im Geist der 1960er Jahre seine erste Blüte erlebt, entsteht schon Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Blues-Musik. Den „blue devils“, den melancholischen Geistern und ihren Inspirationen, ergeben sich Musiker, die ihr Außenseitertum durch ein Leben „on the road“, teils exzessiven Alkoholkonsum und musikalische Virtuosität zelebrieren. 

Doch Rock-Musik überschreitet Grenzen im faustischen Sinne nicht nur im Rahmen der Musik und der Kreativität, sondern bietet eine psychisch befreiende Komponente an – auch für den Rezipienten, den Hörer, den Fan.

Genau dieses „Ventil“ des Gefühls beschrieben die Griechen in der mythologischen Götterwelt als das Reich des Gottes DIONYSOS: Sein Reich verheißt Rausch, Genuss, Ekstase – und Erlösung? Auch hier sehen wir Goethes „Faust“-Figur, die nicht nur eine Grenze überschreiten möchte, sondern keine Grenzen anerkennt: ENTGRENZUNG ALS LEBENSPRINZIP.

Ekstase und Erlösung über Musik zu finden, frei zu werden, hat kein Musiker deutlicher künstlerisch und theoretisch artikuliert als Jim Morrison von The Doors. Seine Vision eines erfüllten, harmonischen Lebens, die ganz entscheidend von Friedrich Nietzsche geprägt wurde, steht im Zentrum der neuen Sonderausstellung im Faust-Museum, mit Exponaten, Musik- und Video-Stationen, Grafiken und Texten sowie einen Atmosphäre-Raum: dem „Artificial Paradise“.

Flyer zum Download (deutsch)
Flyer for download (english)

Die Brettener Woche schreibt:

Mit einer Vernissage im Faust-Archiv in Knittlingen hat Denise Roth, Leiterin des Faust-Museums und Faust-Archivs, (…) die neue Sonderausstellung im Faust-Museum eröffnet, die sich dem Zusammenhang von Rockmusik und „faustischer Grenzüberschreitung“ widmet. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Biografie und Werke des Musikers Jim Morrison, Frontmann der Rockband The Doors. Unter dem Titel „Break on Through (To the Other Side)“, benannt nach dem ikonischen Song von The Doors, wird das „faustisch-dionysische Potential“ der Rockmusik beleuchtet. Die Sonderausstellung ist seit Freitag, 12. April, im Faust-Museum zu sehen.

Hier geht’s zum ganzen Artikel...

Einen ausführlichen Artikel zur Ausstellung lesen Sie auch im Mühlacker Tagblatt.

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