Eine Zeitreise durch die Geschichte des Musikfernsehens

Samstag, 06. Dezember 2025, 20:00 Uhr, Weissachtalhalle Freudenstein
Eintritt regulär 28 €, ermäßigt 25 €
Karten sind im Faust-Museum sowie über Eventim erhältlich.

Markus Kavka
Bild Markus Kavka: Copyright Thomas Neukum

„MTViva liebt dich!“

Markus Kavka wieder in Knittlingen! Nach seinem einzigartigen, euphorisch bejubelten Auftritt im Faust-Museum im November 2024 über seine große Liebe, Depeche Mode, stand nicht nur für das Publikum, sondern auch für Markus Kavka selbst fest: Dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. In diesem Jahr präsentiert Markus Kavka sein Buch MTViva liebt dich!

Der SPIEGEL-Bestseller ist eine spannende wie nostalgische Rückschau auf die Geschichte des Musikfernsehens – beginnend in den 80er-Jahren.

Moderator und Redakteur Markus Kavka sowie MTV-, VIVA ZWEI- und VIVA TV-Programmdirektor Elmar Giglinger sprechen in ihrem gemeinsamen Werk mit über 60 Protagonist:innen, die diese Ära geprägt haben:
Die Ärzte, Campino, Christian Ulmen, Fettes Brot, Heike Makatsch, Jan Delay, Jan Köppen, Joko Winterscheidt, Klaas Heufer-Umlauf, Matthias Opdenhövel, Michael Patrick Kelly, Nilz Bokelberg, No Angels, Nora Tschirner, Sarah Kuttner, Scooter, Sido, Smudo, Wir sind Helden und vielen mehr.

Ihre Geschichten – vor und hinter der Kamera – lassen diese aufregende Zeit wieder lebendig werden.

Markus Kavka präsentiert in einer circa zweistündigen Zeitreise das Phänomen des Musikfernsehens und die Musik der 80er-, 90er- und Nullerjahre.

Unterstützt von vielen Videos gibt Kavka einen einzigartigen und ungefilterten Blick hinter die Kulissen des deutschen Musikfernsehens.


Markus Kavka, geboren 1967 in Ingolstadt, ist Journalist und Moderator. Nach Stationen beim Print und Radio startete er seine Musik-TV-Laufbahn 1995 bei VIVA. 1997 wechselte er zu VIVA ZWEI, von 2000-2009 war er Moderator und Producer bei MTV Germany. Nach weiteren Formaten bei Kabel Eins, ZDFkultur und Nitro ist er seit 2015 bei Deluxe Music zu sehen. Darüber hinaus ist er Radiomoderator, Buchautor, Podcaster und DJ.


Karten sind im Faust-Museum zu 28 Euro / ermäßigt 25 Euro sowie über Eventim (zuzüglich Vorverkaufsgebühr) erhältlich.

Info unter: Tel.: 07043/373-453 und 373-450,
per E-Mail:


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Konzert mit Klavier und Gesang rund um die Knittlinger Dichterin Friederike Robert
Samstag, den 22. Februar 2025, um 19 Uhr, im Evangelischen Gemeindehaus Knittlingen

Konzert Auf Flügeln des Gesanges

„Auf Flügeln des Gesanges“ ist eines der bekanntesten Lieder von Felix Mendelssohn Bartholdy. Das Lied und das ihm zugrunde liegende Gedicht von Heinrich Heine führen 200 Jahre zurück in die Zeit der deutschen Romantik und schlagen einen großen Bogen zwischen Knittlingen, der großherzoglichen Residenzstadt Karlsruhe und der Welt der literarischen, musikalischen und gesellschaftlichen Salons in Berlin zu jener Zeit.

Im Zentrum des Programms steht die Dichterin Friederike Robert, die – 1795 in Böblingen geboren – ab 1796 in Knittlingen aufwuchs: Ihr Vater Gottfried Braun wurde in diesem Jahr zum Leiter der Lateinschule in der Fauststadt berufen. Dort wuchs sie mit zahlreichen Geschwistern auf. Ihre enge Verbindung zu ihrem 12 Jahre älteren Bruder Gottlieb, der 1813 den Karlsruher G. Braun Verlag gründete, erwies sich für Friederike als Glücksfall: Mit seiner Hilfe konnte sie sich aus einer früh geschlossenen, missbräuchlichen Ehe lösen. Ihr neues Leben führte sie über Dresden nach Berlin: In den musikalischen und literarischen Salons fand sie offene Aufnahme und hohen Respekt. Mit Geistesgrößen ihrer Zeit stand sie im Austausch. Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy vertonten ihre häufig von Heimweh nach ihrer süddeutschen Heimat getragenen Gedichttexte. Heinrich Heine, mit dem sie 1824 zusammentraf, eignete der jungen Dichterin sein Gedicht „Auf Flügeln des Gesanges“ zu.

Friederike Robert
Friederike Robert (Staatsbibliothek Unter den Linden, Berlin)

Das moderierte Programm begleitet die junge und früh verstorbene Frau auf ihren Lebensstationen in Knittlingen, Karlsruhe, Dresden, Berlin und Baden-Baden. Es erklingen Lieder von Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Carl Maria von Weber und Emilie Zumsteeg.

Ausführende sind das Liedduo Heike Bleckmann (Klavier) und Claus Temps (Gesang), beide beheimatet in Karlsruhe, die seit 20 Jahren zusammenarbeiten. Beide verbindet die Liebe zum Lied und das Interesse an der Erarbeitung und Präsentation thematischer, insbesondere literarisch-musikalischer Programme. Und immer wieder richten sie ihren Blick auch auf das Schaffen von Komponistinnen. Dabei legen sie Wert darauf, durch ergänzende Moderation und Rezitation einen besseren Zugang zur Musik und zu dem jeweiligen Thema zu schaffen. Zu den Herzensprojekten des Liedduos in den vergangenen Jahren gehören u.a. die „Winterreise“ von Franz Schubert, auch ergänzt um Texte aus dem Tagebuch der Anne Frank, ein Programm mit den Kerner-Liedern von Robert Schumann („Sängers Trost“), ein Programm zu den Malerinnen der Künstlerkolonien Grötzingen und Worpswede, nicht zuletzt ein Programm zur Dichterin Friederike Robert in Vertonungen von Fanny und Felix Mendelssohn.


Eintritt: 20 Euro, ermäßigt 18 Euro

Reservierung unter: Tel.: 07043/373-453 sowie 373-450, E-Mail:


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Die Ausstellung wird verlängert bis Ende 2025!

Faust-Museum – Neue Dauerausstellung 2024: Rock als faustische Grenzüberschreitung

Sonderausstellung im Faust-Museum –
12. April 2024 bis Ende 2025

Was hat der Faust-Mythos mit Rockmusik zu tun? Inwiefern spielt Friedrich Nietzsche hier eine Rolle? Und warum wird hier mit dem Gott des Rausches und der Ekstase, Dionysos, argumentiert?

ROCK:

Was im Geist der 1960er Jahre seine erste Blüte erlebt, entsteht schon Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Blues-Musik. Den „blue devils“, den melancholischen Geistern und ihren Inspirationen, ergeben sich Musiker, die ihr Außenseitertum durch ein Leben „on the road“, teils exzessiven Alkoholkonsum und musikalische Virtuosität zelebrieren. 

Doch Rock-Musik überschreitet Grenzen im faustischen Sinne nicht nur im Rahmen der Musik und der Kreativität, sondern bietet eine psychisch befreiende Komponente an – auch für den Rezipienten, den Hörer, den Fan.

Genau dieses „Ventil“ des Gefühls beschrieben die Griechen in der mythologischen Götterwelt als das Reich des Gottes DIONYSOS: Sein Reich verheißt Rausch, Genuss, Ekstase – und Erlösung? Auch hier sehen wir Goethes „Faust“-Figur, die nicht nur eine Grenze überschreiten möchte, sondern keine Grenzen anerkennt: ENTGRENZUNG ALS LEBENSPRINZIP.

Ekstase und Erlösung über Musik zu finden, frei zu werden, hat kein Musiker deutlicher künstlerisch und theoretisch artikuliert als Jim Morrison von The Doors. Seine Vision eines erfüllten, harmonischen Lebens, die ganz entscheidend von Friedrich Nietzsche geprägt wurde, steht im Zentrum der neuen Sonderausstellung im Faust-Museum, mit Exponaten, Musik- und Video-Stationen, Grafiken und Texten sowie einen Atmosphäre-Raum: dem „Artificial Paradise“.

Flyer zum Download (deutsch)
Flyer for download (english)

Die Brettener Woche schreibt:

Mit einer Vernissage im Faust-Archiv in Knittlingen hat Denise Roth, Leiterin des Faust-Museums und Faust-Archivs, (…) die neue Sonderausstellung im Faust-Museum eröffnet, die sich dem Zusammenhang von Rockmusik und „faustischer Grenzüberschreitung“ widmet. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Biografie und Werke des Musikers Jim Morrison, Frontmann der Rockband The Doors. Unter dem Titel „Break on Through (To the Other Side)“, benannt nach dem ikonischen Song von The Doors, wird das „faustisch-dionysische Potential“ der Rockmusik beleuchtet. Die Sonderausstellung ist seit Freitag, 12. April, im Faust-Museum zu sehen.

Hier geht’s zum ganzen Artikel...

Einen ausführlichen Artikel zur Ausstellung lesen Sie auch im Mühlacker Tagblatt.

Skip to content