Abwechslungsreiches Programm mit Kultur und Kalorien für die ganze Familie

Sonntag, 19 Mai 2024, 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei!

Internationaler Museumstag 2024 im Faustmuseum

Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, den 19. Mai 2024 lädt das Faust-Museum in seine brandneue Sonderausstellung „Break on Through (To The Other Side) – Rock-Musik als faustische Grenzüberschreitung“ sowie die interaktive Dauerausstellung rund um den historischen und literarischen Faust ein, bei freiem Eintritt von 12 bis 18 Uhr.

Um 14 Uhr präsentieren wir eine öffentliche Führung durch die neue Rock-Ausstellung mit Einblicken in das Leben Jim Morrisons von The Doors, Querverbindungen zu den alten Griechen, speziell zum Gott des Rausches, Dionysos, Friedrich Nietzsche sowie – natürlich – FAUST.

Um 15 Uhr erhalten Kinder ab 7 Jahren eine ganz spezielle Führung durch das Faust-Museum mit überraschenden und spannenden Einblicken. Eine eigene Mal-Station wartet auf kleine Künstler, die am Ende auf Wunsch einen schwarzen Pudel-Ballon erhalten – Mephisto to go.

Um 16 Uhr tauchen wir bei einer weiteren öffentlichen Museumsführung in den Faust-Kosmos ein – von der Renaissance bis in die Gegenwart mit Verneigung vor Goethe.

Stärkung wartet im Faust-Archiv ab 14 Uhr, wo die Theatergruppe Laterna Mystica wieder ein Faust-Café mit gaumenfreundlichen und diätfeindlichen Kuchen-Genüssen präsentiert. Wir freuen uns auf ein vielseitiges und fröhliches Museumsfest!


Infos:
Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen, Tel.: 07043/373-453 sowie 373-450, E-Mail:

Diese Veranstaltung wird gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach)

Ein Vortrag von Helmut Oberst im Faust-Museum über den Dionysos-Kult in der Antike und seine Entsprechungen bis heute, u.a. in der Rock-Musik

Freitag, 5. Juli 2024, 19 Uhr
Eintritt 10 Euro regulär / 8 Euro ermäßigt | Faust-Museum

Dionysos, der Gott des Weines und der Entfesselung, erscheint bekannt und doch rätselhaft, jedenfalls aber: faszinierend und attraktiv!

Es waren die alten Griechen, die Dionysos aus phantastisch-schaurigen Erzählungen kannten und ihm huldigten. Als Gott des Weines und der Ekstase stand er für Lebensfreude und Freiheit – und stand den Menschen damit näher als die anderen Götter. Mit ihm konnte der Mensch lachen und ausgelassen sein. Doch es gab auch die andere Seite des Dionysos: Die Feiern seines Gefolges waren wild und chaotisch, führten manchmal zu Gewalt und sogar Wahnsinn. Mit all diesen Ingredienzen bildete Dionysos den Gegensatz zu Apollo, dem Gott der Vernunft, der Klarheit und des Lichts.

Die Feiern und Umzüge im Umfeld des Dionysos führten im Laufe der Zeit zu großen Festspielen und zum griechischen Theater, schlugen sich also auch nachhaltig kulturell nieder.

Dass sich in Dionysos psychologisch und philosophisch gedeutet die zwiespältige, mystische Dimension des menschlichen Lebens zeigt, wird in der modernen Dichtung und Philosophie deutlich: So beziehen sich u.a. Friedrich Hölderlin und auch Friedrich Nietzsche auf den antiken Gott der Ekstase in der Beschreibung des sogenannten „dionysischen Augenblicks“, dem blitzhaften Ergriffensein als kreativer Anstoß, der zur künstlerischen Inspiration führt.

All diese Zusammenhänge mit Schlaglichtern auf die neue Sonderausstellung im Faust-Museum rund um Jim Morrison und seine Bezüge zu Dionysos und Nietzsche wird Helmut Oberst am Freitag, den 5. Juli 2024 um 19 Uhr im Faust-Museum herstellen.

Helmut Oberst stammt aus Pforzheim und studierte in Innsbruck und Heidelberg Latein, Alte Geschichte und Sport. Er wirkte bis 2005 als Lehrer an verschiedenen Gymnasien in Eppingen und Pforzheim. Helmut Oberst präsentiert regemäßig Führungen, u.a. im Gasometer in Pforzheim sowie Vorträge u.a. zur Antike und ihrer Kultur.


Karten 10 Euro regulär / 8 Euro ermäßigt sind erhältlich im Faust-Museum Knittlingen.

Infos und Reservierung:
Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen, Tel.: 07043/373-453 sowie 373-450, E-Mail:

Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg.

Das Faust-Museum / Faust-Archiv präsentiert einen Abend rund um FAUSTS ZEITGENOSSINNEN
mit Lesung, Rezitation und Konzert

Samstag, 15. Juni 2024, 19 Uhr
Eintritt 18 Euro regulär / 15 Euro ermäßigt | Faust-Museum

Mit Juliane Britain (Sopran)
Barbara Hulkova (Theorbe)
Jessica Leger (Rezitation)
Dr. Denise Roth (Museumsleitung)

Die Zeitgenossinnen Fausts

Schon seit einiger Zeit sind sie im Faust-Museum zu finden, leicht versteckt, aber dann doch in strahlender Präsenz: die Zeitgenossinnen Fausts. Auf allen Feldern der Geistes- und Kulturgeschichte der Renaissance scheinen es vor allem Männer zu sein, die bahnbrechende und nachhaltige Veränderungen bewirkten, Und doch ist diese Epoche geprägt von bemerkenswerten und erinnerungswürdigen Frauen, die sich nicht nur gegen ihre männlichen Kollegen behaupteten. Sie entwickelten eigenständig neue Stile in der Kunst, waren weit mehr als Musen, sondern unabhängige Richtungsgeberinnen, bewiesen Rückgrat in schwierigen Zeiten und vermochten es, überzeitlich relevante Werke zu schaffen.

Das Faust-Museum wird nun einem bislang unerfüllten Desiderat gerecht und widmet einen Abend den weiblichen Zeitgenossen des historischen Faust: Aus dem Zeitraum zwischen 1400 und 1670 rezitiert die Schauspielerin Jessica Leger Gedichte, u.a. von Vittoria Colonna (1492-1547), vermittelt biographische Einblicke in die Lebenswelt der damals europaweit gerühmten Malerin Sofonisba Anguissola (1532-1625) oder liest aus Briefen über, an und von Katharina von Bora (1499-1522). Die Malerin Artemisia Gentileschi (1593-1653) erwacht zum Leben inmitten ihrer unsterblichen Werke, und Fausts Alchemisten-Kollegin, Caterina Sforza (1463-1509), auch als die „mögliche Mona Lisa“ bekannt, erläutert ihr wissenschaftliches Vorgehen zur Erstellung ihres Alchemie- und Pharmazie-Werkes.

Die Sopranistin Juliane Brittain unterstreicht die künstlerische Vielfalt der faustischen „Kolleginnen“ durch zeitgenössische Musik, u.a. von Komponistinnen aus dieser Zeit, begleitet von Barbara Hulkova auf der Theorbe.

Ein unvergesslicher Abend erwartet die Besucher, rund um weibliches Schaffen in faustischer Zeit. Männliche Gäste sind übrigens durchaus willkommen!


Karten 18 Euro regulär / 15 Euro ermäßigt sind erhältlich im Faust-Museum Knittlingen.

Infos und Reservierung:
Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen, Tel.: 07043/373-453 sowie 373-450, E-Mail:

Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg.

„Ich bin sogar als großer Lacher bekannt“ – Eine Franz-Kafka-Revue mit Anne-Dore Krohn und Denis Scheck

Samstag, 4. Mai 2024, 19 Uhr
Eintritt 20 Euro regulär / 18 Euro ermäßigt | Faust-Museum

Anne-Dore Krohn und Denis Scheck parlieren über Franz Kafka und seine zeitüberdauernde Relevanz
Franz Kafka 1923

Anne-Dore Krohn und Denis Scheck parlieren über Franz Kafka und seine zeitüberdauernde Relevanz

Zum dritten Mal gastiert Denis Scheck wieder im Faust-Museum Knittlingen: Wie schon beim letzten Mal widmet er sich gemeinsam mit der Literaturkritikerin und RBB-Redakteurin Anne-Dore Krohn nach Theodor Fontane nun einem weiteren Schwergewicht des literarischen Kanons: Franz Kafka.

Ein T-Shirt, gesehen in New York, zeigt ein Kafka-Portrait mit der Aufschrift: „Kafka didn’t have a lot of fun, either.“ Aber stimmt das denn? Wussten Sie, dass es Franz Kafka war, der den Anrufbeantworter erfunden hat? Und zusammen mit seinem Freund Max Brod eine Buchreihe konzipierte, die so etwas wie der “Lonely Planet”-Reiseführer seiner Zeit war? Kafkas größte Stärke: der verblüffende Perspektivwechsel, das heißt seine Fähigkeit, die Welt erst aus der Sicht einer Katze und im nächsten Moment aus den Augen einer Maus zu betrachten. 

Die Literaturkritikerin Anne-Dore Krohn und der Literaturkritiker Denis Scheck zeigen in ihrer „Kafka-Revue“ einige weniger bekannte Facetten des Prager Jahrhundertgenies und machen sich auf zur Vermessung des Kontinents Kafkas.


Karten 20 Euro regulär / 18 Euro ermäßigt sind erhältlich im Faust-Museum Knittlingen.

Infos und Reservierung:
Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen, Tel.: 07043/373-453 sowie 373-450, E-Mail:

Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg.

Dr. POP – Hitverdächtig. – Veranstaltungsplakat

Freitag, 19. April 2024, 20:00 Uhr, Weissachtalhalle Knittlingen-Freudenstein

Flankierend zur neuen Sonderausstellung präsentieren wir ein umfassendes Rahmenprogramm und begrüßen zum Auftakt den in ganz Deutschland tourenden Comedian DR. POP alias Markus Henrik:

Kann man ernsthaft einen Doktortitel in Popmusik machen? Ja! Und was macht man dann damit? Comedy und Kabarett.

DR. POP ist Arzt fürs Musikalische. Er ist niedergelassen im Radio, TV, im Netz und auf der Bühne. 

In seinem Live-Programm Hitverdächtig therapiert er mit Musiksamples und kuriosen, aber völlig wahren Musikfakten – und kommt in die Weissachtalhalle Freudenstein. 

Tickets ab sofort HIER über Eventim
Eintritt 20 Euro regulär / 16 Euro ermäßigt zzgl. VVk-Gebühr
Abendkasse 25 Euro regulär / 18 Euro ermäßigt
Veranstaltungsort Weissachtalhalle Knittlingen-Freudenstein

Infos auch auf Instagram


Der goldene Vogel – Märchen der Brüder Grimm – Für Kinder
Samstag, 9. März 2024, 15:30 Uhr, im Faust-Museum

Antoine de Saint-Exupérys: Der kleine Prinz – für Erwachsene
Samstag, 9. März 2024, 19:00 Uhr, im Faust-Museum

Das Faust-Museum präsentiert eine Doppelvorstellung des Theaters der Dämmerung mit Schattenspiel-Inszenierungen:

Das Faust-Museum/Faust-Archiv der Stadt Knittlingen präsentiert am Samstag, den 9. März 2024 nach der begeisterten Resonanz im Vorjahr ein weiteres Mal das Schattentheater Friedrich Raad mit einer Doppelvorstellung:

Theater der Dämmerung: Der Goldene Vogel – Märchen der Brüder Grimm
Der Kleine Prinz – Veranstaltungsplakat

Der goldene Vogel – Märchen der Brüder Grimm

Am Nachmittag können sich Kinder ab 5 Jahren auf das zauberhafte Märchen Der goldene Vogel von den Brüdern Grimm freuen: Drei Königssöhne machen sich nacheinander auf die Suche nach dem goldenen Vogel, der im Garten des Vaters goldene Äpfel stibitzt. Bald gesellt sich ihnen im Frühlingswald ein Fuchs hinzu. Nur der jüngste Königssohn hält sich an die Ratschläge des klugen Fuchses, der fortan sein treuer Begleiter wird. Bis der junge Held die Königstochter vom goldenen Schloss, das goldene Pferd und den goldenen Vogel gewonnen hat, verlässt ihn der treue Fuchs nicht und hilft ihm durch alle Gefahren.
Das Märchen wird von Friedrich Rad leicht gekürzt im Originaltext der Brüder Grimm präsentiert.

Das Schattenspiel findet statt am 9. März 2024 um 15.30 Uhr im ersten Stock des Faust-Museums und dauert 50 Minuten. Das Stück ist geeignet für Kinder ab 5 Jahren.

Der kleine Prinz – von Antoine de Saint-Exupéry

Die Inszenierung des Theaters der Dämmerung legt den Focus Antoine de Saint- Exupérys moderner märchenhafter Erzählung auf die Titelfigur: den kleinen Prinzen. Die wunderbare und überzeitlich relevante Kerngeschichte vom Leben eines feinfühligen Menschenkindes wird durch diese einzigartige Inszenierung freigelegt und erfahrbar. Der kleine Prinz ist ein Weltenreisender: Er reist von Planet zu Planet; von Mensch zu Mensch, er lernt und will verstehen. Doch die Erwachsenen, die „großen Leute“ erleichtern es ihm nicht, in ihrem Tun einen Sinn zu erkennen.

Das Theater der Dämmerung spielt Antoine de Saint-Exupérys Der kleine Prinz als Schattenspiel mit großen beweglichen Scherenschnittfiguren. In 6 Szenen interagiert Friedrich Raad vor der Bühne als König, Eitler, Säufer, Geschäftsmann, Laternenanzünder und Geograph mit der Figur des kleinen Prinzen, die hinter der Leinwand von einem zweiten Spieler geführt wird. Der gehaltvolle Originaltext wird “live” mit Headset erzählt.

Die Inszenierung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 8 Jahren wird im ersten Stock des Faust-Museums präsentiert und beginnt am Samstag, den 9. März 2024 um 19 Uhr.
Eintritt: 18 Euro/15 Euro ermäßigt

Karten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse.


Infos und Reservierung: Faust-Museum / Faust-Archiv Knittlingen, Tel.: 07043 / 37 34 53 sowie 37 34 50,
E-Mail:  
Infos auch auf Instagram


Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg.


Das Geheimnis des „Giftschrankes“ aus dem Faust-Geburtshaus
Vortrag von Dr. Rainer Werthmann, mit kulinarischen Schätzen aus dem Gasthaus „Faust“
Samstag, 3. Februar 2024, 18:00 Uhr, im Faust-Museum

Faust-Museum: Vortrag Dr. Rainer Werthmann

Dem Geheimnis um den Giftschrank des Doktor Faust auf der Spur:

Jahrzehntelang stagnierte die Erforschung des Sechsstern-Schrankes aus dem Faust-Geburtshaus bis in den letzten zwei Jahren Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen einen großen Schritt vorankamen! Dr. Rainer Werthmann, Chemiker und Chemiehistoriker aus Kassel, berichtet über die aktuellen Ergebnisse, historische Parallelen und die Bedeutung der auf dem Schrank abgebildeten Symbole. Anhand von Aussagen aus der Alchemie-Literatur lassen sich auch Rückschlüsse darauf ziehen, wie ihre seelische Wirkung auf den zeitgenössischen Betrachter gewesen sein könnte. 

Exklusiv für diesen Abend rund um den wichtigsten Schatz aus dem Faust-Geburtshaus präsentiert das Team des Gasthauses „Faust“, das voraussichtlich im März 2024 mit Restaurant und Hotel eröffnen wird, auch kulinarische Schätze. 

Karten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse 20 Euro (inklusive Köstlichkeiten aus dem Gasthaus Faust) im Faust-Museum und Faust-Archiv Knittlingen.


Infos und Reservierung: Faust-Museum / Faust-Archiv Knittlingen, Tel.: 07043 / 37 34 53 sowie 37 34 50,
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Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg.


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