Abwechslungsreiches Programm mit Kultur und Kalorien für die ganze Familie

Sonntag, 19 Mai 2024, 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei!

Internationaler Museumstag 2024 im Faustmuseum

Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, den 19. Mai 2024 lädt das Faust-Museum in seine brandneue Sonderausstellung „Break on Through (To The Other Side) – Rock-Musik als faustische Grenzüberschreitung“ sowie die interaktive Dauerausstellung rund um den historischen und literarischen Faust ein, bei freiem Eintritt von 12 bis 18 Uhr.

Um 14 Uhr präsentieren wir eine öffentliche Führung durch die neue Rock-Ausstellung mit Einblicken in das Leben Jim Morrisons von The Doors, Querverbindungen zu den alten Griechen, speziell zum Gott des Rausches, Dionysos, Friedrich Nietzsche sowie – natürlich – FAUST.

Um 15 Uhr erhalten Kinder ab 7 Jahren eine ganz spezielle Führung durch das Faust-Museum mit überraschenden und spannenden Einblicken. Eine eigene Mal-Station wartet auf kleine Künstler, die am Ende auf Wunsch einen schwarzen Pudel-Ballon erhalten – Mephisto to go.

Um 16 Uhr tauchen wir bei einer weiteren öffentlichen Museumsführung in den Faust-Kosmos ein – von der Renaissance bis in die Gegenwart mit Verneigung vor Goethe.

Stärkung wartet im Faust-Archiv ab 14 Uhr, wo die Theatergruppe Laterna Mystica wieder ein Faust-Café mit gaumenfreundlichen und diätfeindlichen Kuchen-Genüssen präsentiert. Wir freuen uns auf ein vielseitiges und fröhliches Museumsfest!


Infos:
Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen, Tel.: 07043/373-453 sowie 373-450, E-Mail:

Diese Veranstaltung wird gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach)

Das Faust-Museum / Faust-Archiv präsentiert einen Abend rund um FAUSTS ZEITGENOSSINNEN
mit Lesung, Rezitation und Konzert

Samstag, 15. Juni 2024, 19 Uhr
Eintritt 18 Euro regulär / 15 Euro ermäßigt | Faust-Museum

Mit Juliane Britain (Sopran)
Barbara Hulkova (Theorbe)
Jessica Leger (Rezitation)
Dr. Denise Roth (Museumsleitung)

Die Zeitgenossinnen Fausts

Schon seit einiger Zeit sind sie im Faust-Museum zu finden, leicht versteckt, aber dann doch in strahlender Präsenz: die Zeitgenossinnen Fausts. Auf allen Feldern der Geistes- und Kulturgeschichte der Renaissance scheinen es vor allem Männer zu sein, die bahnbrechende und nachhaltige Veränderungen bewirkten, Und doch ist diese Epoche geprägt von bemerkenswerten und erinnerungswürdigen Frauen, die sich nicht nur gegen ihre männlichen Kollegen behaupteten. Sie entwickelten eigenständig neue Stile in der Kunst, waren weit mehr als Musen, sondern unabhängige Richtungsgeberinnen, bewiesen Rückgrat in schwierigen Zeiten und vermochten es, überzeitlich relevante Werke zu schaffen.

Das Faust-Museum wird nun einem bislang unerfüllten Desiderat gerecht und widmet einen Abend den weiblichen Zeitgenossen des historischen Faust: Aus dem Zeitraum zwischen 1400 und 1670 rezitiert die Schauspielerin Jessica Leger Gedichte, u.a. von Vittoria Colonna (1492-1547), vermittelt biographische Einblicke in die Lebenswelt der damals europaweit gerühmten Malerin Sofonisba Anguissola (1532-1625) oder liest aus Briefen über, an und von Katharina von Bora (1499-1522). Die Malerin Artemisia Gentileschi (1593-1653) erwacht zum Leben inmitten ihrer unsterblichen Werke, und Fausts Alchemisten-Kollegin, Caterina Sforza (1463-1509), auch als die „mögliche Mona Lisa“ bekannt, erläutert ihr wissenschaftliches Vorgehen zur Erstellung ihres Alchemie- und Pharmazie-Werkes.

Die Sopranistin Juliane Brittain unterstreicht die künstlerische Vielfalt der faustischen „Kolleginnen“ durch zeitgenössische Musik, u.a. von Komponistinnen aus dieser Zeit, begleitet von Barbara Hulkova auf der Theorbe.

Ein unvergesslicher Abend erwartet die Besucher, rund um weibliches Schaffen in faustischer Zeit. Männliche Gäste sind übrigens durchaus willkommen!


Karten 18 Euro regulär / 15 Euro ermäßigt sind erhältlich im Faust-Museum Knittlingen.

Infos und Reservierung:
Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen, Tel.: 07043/373-453 sowie 373-450, E-Mail:

Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg.

„Ich bin sogar als großer Lacher bekannt“ – Eine Franz-Kafka-Revue mit Anne-Dore Krohn und Denis Scheck

Samstag, 4. Mai 2024, 19 Uhr
Eintritt 20 Euro regulär / 18 Euro ermäßigt | Faust-Museum

Anne-Dore Krohn und Denis Scheck parlieren über Franz Kafka und seine zeitüberdauernde Relevanz
Franz Kafka 1923

Anne-Dore Krohn und Denis Scheck parlieren über Franz Kafka und seine zeitüberdauernde Relevanz

Zum dritten Mal gastiert Denis Scheck wieder im Faust-Museum Knittlingen: Wie schon beim letzten Mal widmet er sich gemeinsam mit der Literaturkritikerin und RBB-Redakteurin Anne-Dore Krohn nach Theodor Fontane nun einem weiteren Schwergewicht des literarischen Kanons: Franz Kafka.

Ein T-Shirt, gesehen in New York, zeigt ein Kafka-Portrait mit der Aufschrift: „Kafka didn’t have a lot of fun, either.“ Aber stimmt das denn? Wussten Sie, dass es Franz Kafka war, der den Anrufbeantworter erfunden hat? Und zusammen mit seinem Freund Max Brod eine Buchreihe konzipierte, die so etwas wie der “Lonely Planet”-Reiseführer seiner Zeit war? Kafkas größte Stärke: der verblüffende Perspektivwechsel, das heißt seine Fähigkeit, die Welt erst aus der Sicht einer Katze und im nächsten Moment aus den Augen einer Maus zu betrachten. 

Die Literaturkritikerin Anne-Dore Krohn und der Literaturkritiker Denis Scheck zeigen in ihrer „Kafka-Revue“ einige weniger bekannte Facetten des Prager Jahrhundertgenies und machen sich auf zur Vermessung des Kontinents Kafkas.


Karten 20 Euro regulär / 18 Euro ermäßigt sind erhältlich im Faust-Museum Knittlingen.

Infos und Reservierung:
Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen, Tel.: 07043/373-453 sowie 373-450, E-Mail:

Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg.

Faust-Museum – Neue Dauerausstellung 2024: Rock als faustische Grenzüberschreitung

Sonderausstellung im Faust-Museum –
12. April bis 31. Dezember 2024

Was hat der Faust-Mythos mit Rockmusik zu tun? Inwiefern spielt Friedrich Nietzsche hier eine Rolle? Und warum wird hier mit dem Gott des Rausches und der Ekstase, Dionysos, argumentiert?

ROCK:

Was im Geist der 1960er Jahre seine erste Blüte erlebt, entsteht schon Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Blues-Musik. Den „blue devils“, den melancholischen Geistern und ihren Inspirationen, ergeben sich Musiker, die ihr Außenseitertum durch ein Leben „on the road“, teils exzessiven Alkoholkonsum und musikalische Virtuosität zelebrieren. 

Doch Rock-Musik überschreitet Grenzen im faustischen Sinne nicht nur im Rahmen der Musik und der Kreativität, sondern bietet eine psychisch befreiende Komponente an – auch für den Rezipienten, den Hörer, den Fan.

Genau dieses „Ventil“ des Gefühls beschrieben die Griechen in der mythologischen Götterwelt als das Reich des Gottes DIONYSOS: Sein Reich verheißt Rausch, Genuss, Ekstase – und Erlösung? Auch hier sehen wir Goethes „Faust“-Figur, die nicht nur eine Grenze überschreiten möchte, sondern keine Grenzen anerkennt: ENTGRENZUNG ALS LEBENSPRINZIP.

Ekstase und Erlösung über Musik zu finden, frei zu werden, hat kein Musiker deutlicher künstlerisch und theoretisch artikuliert als Jim Morrison von The Doors. Seine Vision eines erfüllten, harmonischen Lebens, die ganz entscheidend von Friedrich Nietzsche geprägt wurde, steht im Zentrum der neuen Sonderausstellung im Faust-Museum, mit Exponaten, Musik- und Video-Stationen, Grafiken und Texten sowie einen Atmosphäre-Raum: dem „Artificial Paradise“.

Flyer zum Download

Die Brettener Woche schreibt:

Mit einer Vernissage im Faust-Archiv in Knittlingen hat Denise Roth, Leiterin des Faust-Museums und Faust-Archivs, (…) die neue Sonderausstellung im Faust-Museum eröffnet, die sich dem Zusammenhang von Rockmusik und „faustischer Grenzüberschreitung“ widmet. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Biografie und Werke des Musikers Jim Morrison, Frontmann der Rockband The Doors. Unter dem Titel „Break on Through (To the Other Side)“, benannt nach dem ikonischen Song von The Doors, wird das „faustisch-dionysische Potential“ der Rockmusik beleuchtet. Die Sonderausstellung ist seit Freitag, 12. April, im Faust-Museum zu sehen.

Hier geht’s zum ganzen Artikel...

Einen ausführlichen Artikel zur Ausstellung lesen Sie auch im Mühlacker Tagblatt.

Dr. POP – Hitverdächtig. – Veranstaltungsplakat

Freitag, 19. April 2024, 20:00 Uhr, Weissachtalhalle Knittlingen-Freudenstein

Flankierend zur neuen Sonderausstellung präsentieren wir ein umfassendes Rahmenprogramm und begrüßen zum Auftakt den in ganz Deutschland tourenden Comedian DR. POP alias Markus Henrik:

Kann man ernsthaft einen Doktortitel in Popmusik machen? Ja! Und was macht man dann damit? Comedy und Kabarett.

DR. POP ist Arzt fürs Musikalische. Er ist niedergelassen im Radio, TV, im Netz und auf der Bühne. 

In seinem Live-Programm Hitverdächtig therapiert er mit Musiksamples und kuriosen, aber völlig wahren Musikfakten – und kommt in die Weissachtalhalle Freudenstein. 

Tickets ab sofort HIER über Eventim
Eintritt 20 Euro regulär / 16 Euro ermäßigt zzgl. VVk-Gebühr
Abendkasse 25 Euro regulär / 18 Euro ermäßigt
Veranstaltungsort Weissachtalhalle Knittlingen-Freudenstein

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Das Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen und der Kulturkeller Cellarium e. V. präsentieren gemeinsam:

Konzert im Faust-Museum mit dem Duo Flying Tree
Freitag, 1. Dezember 2023 | Beginn 20:00 Uhr, Einlass 19:30 Uhr | Im Faust-Museum

music@museum im Faust-Museum Knittlingen

Das Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen präsentiert gemeinsam mit dem Kulturverein Cellarium e.V. das Duo Flying Tree mit zwei einzigartigen Musikern, drei außergewöhnlichen Instrumenten und ihrem ganz besonderen gemeinsamen Weg.

Die Musik des Duo Flying Tree lebt von der Improvisation, ihr Repertoire umfasst ausschließlich Eigenkompositionen und Bearbeitungen, die von verschiedenen Musikkulturen inspiriert sind. Die Kombination von Cello und Flöte sowie Bansuri ist selten, doch umso faszinierender, da sich die Instrumente mit ihrer Bandbreite von Ausdrucksfarben hervorragend ergänzen. 

Die Wurzeln des Duo Flying Tree liegen in der europäischen Klassischen Musik. Ihre dynamische Vielfalt, Klangästhetik und Sensibilität entfaltet sich bestmöglich an außergewöhnlichen Orten – wie in Ateliers, bei Kunstveranstaltungen, Hauskonzerten und natürlich im Faust-Museum Knittlingen, am Freitag, den 1. Dezember 2023 um 20 Uhr.

Tauchen Sie ein in die einzigartige Musik-Welt des Duo Flying Tree bei music@museum.


Karten gibt es im Vorverkauf oder online unter reservix.de zu 14 Euro.


Infos und Reservierung: Faust-Museum / Faust-Archiv Knittlingen, Tel.: 07043 / 37 34 53 sowie 37 34 50,
E-Mail:


Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg


Der goldene Vogel – Märchen der Brüder Grimm – Für Kinder
Samstag, 9. März 2024, 15:30 Uhr, im Faust-Museum

Antoine de Saint-Exupérys: Der kleine Prinz – für Erwachsene
Samstag, 9. März 2024, 19:00 Uhr, im Faust-Museum

Das Faust-Museum präsentiert eine Doppelvorstellung des Theaters der Dämmerung mit Schattenspiel-Inszenierungen:

Das Faust-Museum/Faust-Archiv der Stadt Knittlingen präsentiert am Samstag, den 9. März 2024 nach der begeisterten Resonanz im Vorjahr ein weiteres Mal das Schattentheater Friedrich Raad mit einer Doppelvorstellung:

Theater der Dämmerung: Der Goldene Vogel – Märchen der Brüder Grimm
Der Kleine Prinz – Veranstaltungsplakat

Der goldene Vogel – Märchen der Brüder Grimm

Am Nachmittag können sich Kinder ab 5 Jahren auf das zauberhafte Märchen Der goldene Vogel von den Brüdern Grimm freuen: Drei Königssöhne machen sich nacheinander auf die Suche nach dem goldenen Vogel, der im Garten des Vaters goldene Äpfel stibitzt. Bald gesellt sich ihnen im Frühlingswald ein Fuchs hinzu. Nur der jüngste Königssohn hält sich an die Ratschläge des klugen Fuchses, der fortan sein treuer Begleiter wird. Bis der junge Held die Königstochter vom goldenen Schloss, das goldene Pferd und den goldenen Vogel gewonnen hat, verlässt ihn der treue Fuchs nicht und hilft ihm durch alle Gefahren.
Das Märchen wird von Friedrich Rad leicht gekürzt im Originaltext der Brüder Grimm präsentiert.

Das Schattenspiel findet statt am 9. März 2024 um 15.30 Uhr im ersten Stock des Faust-Museums und dauert 50 Minuten. Das Stück ist geeignet für Kinder ab 5 Jahren.

Der kleine Prinz – von Antoine de Saint-Exupéry

Die Inszenierung des Theaters der Dämmerung legt den Focus Antoine de Saint- Exupérys moderner märchenhafter Erzählung auf die Titelfigur: den kleinen Prinzen. Die wunderbare und überzeitlich relevante Kerngeschichte vom Leben eines feinfühligen Menschenkindes wird durch diese einzigartige Inszenierung freigelegt und erfahrbar. Der kleine Prinz ist ein Weltenreisender: Er reist von Planet zu Planet; von Mensch zu Mensch, er lernt und will verstehen. Doch die Erwachsenen, die „großen Leute“ erleichtern es ihm nicht, in ihrem Tun einen Sinn zu erkennen.

Das Theater der Dämmerung spielt Antoine de Saint-Exupérys Der kleine Prinz als Schattenspiel mit großen beweglichen Scherenschnittfiguren. In 6 Szenen interagiert Friedrich Raad vor der Bühne als König, Eitler, Säufer, Geschäftsmann, Laternenanzünder und Geograph mit der Figur des kleinen Prinzen, die hinter der Leinwand von einem zweiten Spieler geführt wird. Der gehaltvolle Originaltext wird “live” mit Headset erzählt.

Die Inszenierung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 8 Jahren wird im ersten Stock des Faust-Museums präsentiert und beginnt am Samstag, den 9. März 2024 um 19 Uhr.
Eintritt: 18 Euro/15 Euro ermäßigt

Karten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse.


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Das Geheimnis des „Giftschrankes“ aus dem Faust-Geburtshaus
Vortrag von Dr. Rainer Werthmann, mit kulinarischen Schätzen aus dem Gasthaus „Faust“
Samstag, 3. Februar 2024, 18:00 Uhr, im Faust-Museum

Faust-Museum: Vortrag Dr. Rainer Werthmann

Dem Geheimnis um den Giftschrank des Doktor Faust auf der Spur:

Jahrzehntelang stagnierte die Erforschung des Sechsstern-Schrankes aus dem Faust-Geburtshaus bis in den letzten zwei Jahren Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen einen großen Schritt vorankamen! Dr. Rainer Werthmann, Chemiker und Chemiehistoriker aus Kassel, berichtet über die aktuellen Ergebnisse, historische Parallelen und die Bedeutung der auf dem Schrank abgebildeten Symbole. Anhand von Aussagen aus der Alchemie-Literatur lassen sich auch Rückschlüsse darauf ziehen, wie ihre seelische Wirkung auf den zeitgenössischen Betrachter gewesen sein könnte. 

Exklusiv für diesen Abend rund um den wichtigsten Schatz aus dem Faust-Geburtshaus präsentiert das Team des Gasthauses „Faust“, das voraussichtlich im März 2024 mit Restaurant und Hotel eröffnen wird, auch kulinarische Schätze. 

Karten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse 20 Euro (inklusive Köstlichkeiten aus dem Gasthaus Faust) im Faust-Museum und Faust-Archiv Knittlingen.


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Ein Märchenabend aus 1001 Nacht für Erwachsene – Lesung und musikalische Begleitung

Samstag, 25. November 2023, 19:00 Uhr, im Faust-Museum

Nichts ist schöner, als in einer Zeit, wenn draußen die Farben zu einem trüben Grau zusammenfließen, hineinzutauchen in die warmen Temperaturen einer Wüstenstadt und in die bunten Farben des Orients. 

Die Stuttgarter Schauspielerin Dorothea Baltzer zeigt, dass Vorlesen eine Kunst ist, und es zwischen Reden (können fast alle) und Sprechen große Unterschiede gibt. Sie berührt die Zuhörer und nimmt sie an diesem Abend mit der Geschichte „Die wunderbare Geschichte Omar Alnumans und seiner Söhne Scharkan und Dhul Makan“ mit in die märchenhafte Welt von 1001 Nacht. Und, anders, als erwartet, zeigt die Geschichte, dass Frauen nicht nur im Schachspiel, sondern auch im Ringkampf überlegen sein können…

Begleitet wird sie von dem Harfenisten Florian Wilhelm.


Karten gibt es im Vorverkauf und der Abendkasse zu 12 Euro, ermäßigt zu 10 Euro.


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Nathan der Weise für die Generation Popmusik 

Freitag, 10. November 2023, 19:00 Uhr, im Faust-Museum

Foto: Manuela Schneider

Die bundesweit gerühmte Künstlerin Bridge Markland zaubert in einer Solo-Performance mit fetziger Musik den Klassiker „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing aus dem Kasten – mitreißend und genial!

Sehen Sie hier Ausschnitte der Performance auf Youtube!

Empfangen mit „Burning down the House“ (Talking Heads) kehrt Nathan nach längerer Reise nach Hause zurück. Glücklicherweise wurde seine Tochter Recha rechtzeitig von dem Helden gerettet, der sie gleich einem Engel vor dem Feuer bewahrt: „Send me an angel“ (Scorpions). Im weiteren Verlauf der Handlung stellt Lessings Parabel den Menschen in den Mittelpunkt – unabhängig von Herkunft oder Religion – und ist damit so aktuell wie nie. Humanität und Toleranz können Gräben überwinden und ein friedvolles Miteinander ermöglichen – diese Botschaft, rasant und eingängig, getragen von einem Klangteppich bekannter Popsongs, wird in der One-Woman-Puppen-Verwandlungs-Playback-Show von Bridge Markland hervorragend verkörpert und präsentiert. 

Die Inszenierung ist geeignet für alle Zuschauer ab 12 Jahren!  
Spieldauer 75 Minuten plus Pause.

Mit Musik u. a. von Die Ärzte, Beyoncé, Black Sabbath, Bushidos Kinder, Depeche Mode, Bryan Ferry, Hansi Hinterseer und U2. 

Karten gibt es im Vorverkauf und der Abendkasse zu 17 Euro, ermäßigt 15 Euro, erhältlich.

Infos und Reservierung: Faust-Museum / Faust-Archiv Knittlingen, Tel.: 07043 / 37 34 53 sowie 37 34 50,
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Samstag, den 28. Oktober 2023, 19:00 Uhr, im Faust-Museum:

Krimilesung mit dem Schauspieler Alexander O. Miller

Aalexander O. Miller
Foto ©: Alexander O. Miller

Die Krimilesung ist nur für Erwachsene –
Eintritt: 25 €, ermäßigt 22 €inklusive Mörderhäppchen der Theatergruppe Laterna Mystica

Krimilesung im Faust-Museum – mittlerweile der Klassiker des Veranstaltungsprogramms, zu dem sich nicht nur Fans mörderischer Geschichten, sondern auch die der unvergleichlichen Ausdruckskraft Alexander O. Millers einfinden. Nachdem der Schauspieler im letzten Jahr krankheitsbedingt absagen musste und das Team des Faust-Museums/Faust-Archivs spontan für ihn einsprang, übernimmt nun dieses Jahr wieder der Profi. Mit Ausdruckskraft und Einfühlungsgabe werden nicht nur die psychische Grenzsituation des Mörders, sondern auch die des Opfers erlebbar. Alexander Miller verkörpert den häufig selbst nicht so ganz gesetzestreuen Ermittler ebenso authentisch wie die sich widersprechende Zeugin, spielt mit skurrilen Elementen wie auch mit Schock-Effekten.

Die Geschichten stammen von Meistern des Krimi-Genres aus Amerika, England und dem deutschsprachigen Raum. Rache, Gier, Leidenschaft sind dabei nur drei der möglichen Teufelspakt-Motive, die den Mörder zur Tat schreiten lassen und ihn in eine ausweglose Situation manövrieren. Denn stets wird in der Kriminalliteratur ein ganz persönlicher Bund mit dem Bösen geschlossen, der den Mörder einholen wird. Ob tatsächlich der Arm des Gesetzes oder göttliches Recht den Täter richten, dies wird zwar in jeder Geschichte neu verhandelt, doch dem eigenen Gewissen wird keiner entkommen. Und wie immer gilt die Devise: Humor kommt weder beim Morden noch bei der Aufklärung der Taten zu kurz – zumindest nicht im Faust-Museum Knittlingen!

In der Pause garantieren die kulinarischen Mörderhäppchen der Theatergruppe Laterna Mystica wieder Stärkung und Entspannung, bevor es in die zweite Runde der Lesung geht.


Die Krimilesung ist nur für Erwachsene!

Karten für die Krimilesung, inklusive Eintritt in das Museum und Bewirtung in der Pause: 25 € / Person (ermäßigt 22 € / Person)

Karten gibt es im Faust-Museum oder im Faust-Archiv.
Reservierung unter Tel.: 07043 / 37 34 53 oder 07043 / 37 34 50 sowie per E-Mail:


Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg

Frei nach Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“

Samstag, den 23. September 2023, 19:00, auf dem Pfleghof Knittlingen

Mit „Tod eines Einzelhändlers“, das am Samstag, 23. September 2023 um 19 Uhr open air auf dem Knittlinger Pfleghof zu sehen sein wird, hat sich das deutschlandweit bekannte artENSEMBLE THEATER Bochum einen hochaktuellen Stoff vorgenommen.

Nach Goethe-, Kleist- und Moltke-Produktionen im Faust-Museum und der St. Leonhardt-Kirche widmet sich das kongeniale Künstlerpaar Susanne Hocke und Jürgen Larys der Situation des Einzelhandels, der stellvertretend das durchlebt, was uns alle betrifft: Die Frage, wie wir angesichts der fortschreitenden Digitalisierung aller Lebensverhältnisse unser Leben in Zukunft gestalten können und wollen. Nicht nur das Einkaufen findet zunehmend im virtuellen Raum statt. Bedarf es da überhaupt noch realer menschlicher Kontakte? Der Abend basiert auf Interviews, die die Theatermacher mit Einzelhändlern geführt haben. Figuren und Motive sind aus Arthur Millers (1915-2005) Jahrhundertstück „Tod eines Handlungsreisenden“ (1949) entlehnt, das auf unsere Gegenwart hin neu befragt wird. Ein spannender, poetischer, durchaus auch unterhaltsamer Theaterabend, an dessen Ende Hoffnung aufschimmert: Noch haben wir es in der Hand. Haben wir es in der Hand?

Karten gibt es im Vorverkauf und der Abendkasse zu 22 Euro, ermäßigt 20 Euro, erhältlich.
Bei schlechter Witterung findet die Veranstaltung im evangelischen Gemeindehaus Knittlingen statt.

Infos und Reservierung: Faust-Museum / Faust-Archiv Knittlingen, Tel.: 07043 / 37 34 53 sowie 37 34 50,
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Sonntag, den 10. September 2023, 12:00 bis 18:00 Uhr – Eintritt frei!

Programm für die ganze Familie mit Puppentheater, Vortrag über „die wahren Alchimisten“ sowie Faust-Café mit der Theatergruppe Laterna Mystica!

Faust-Museum Knittlingen: Tag des offenen Denkmals 2023

Wie jedes Jahr im September öffnet das Faust-Museum/Faust-Archiv am Tag des offenen Denkmals seine Pforten und lädt ab 12 Uhr zum kostenfreien Besuch der neuen Dauer- und Sonderausstellung sowie zu einem vielseitigen Programm für die ganze Familie ein!

Ab 14 Uhr öffnet die Theatergruppe Laterna Mystica das Faust-Café im Vortragssaal des Faust-Archivs seine Pforten und lädt zur Stärkung mit Kaffee und Kuchen.

Um 14.30 Uhr wartet ein zauberhaftes Puppenspiel auf alle kleinen und großen Freunde des Puppentheaters: Die Freiburger Puppenbühne präsentiert im ersten Stock des Faust-Museums das Stück „Kasper und der Pirat der sieben Meere“, ein spannendes Seeräuber-Abenteuer für Kinder ab 4 Jahren. mit Kasper und natürlich dem Hund Bello, die gemeinsam die Prinzessin vor einem gefährlichen Piraten retten müssen. Gespannt verfolgen die Zuschauer, ob es den beiden Freunden gelingt, sich gegen den listigen Seeräuber zu erwehren und dem verarmten König bei der Suche nach dem sagenumwobenen Schatz in der Zauberbucht ganz unverhofft zu viel größerem Reichtum zu verhelfen.

Nicht nur die fantasievollen Puppen und Kostüme, sondern auch die wundervollen Bühnenbilder sorgen für eine heitere Atmosphäre, wenn der Freiburger Puppenspieler Dr. Johannes Minuth hinter der Bühne alle Register seiner Spielkunst zieht.

In die Welt der „wahren Alchemisten“ führt der Chemiker Dr. Rainer Werthmann (Kassel) im Rahmen des Vortrags „Alchemisten-Charaktere“ ein: Ein hochgebildeter Arzt, der etliche Bücher schrieb, dichtete und komponierte, ein aus dem Kloster entlaufener Mönch, der den Kaiser mit einem alchemischen Experiment zu beeindrucken wusste, ein polnischer Landadeliger in Diensten des Kaisers und gleichzeitig Bestsellerautor, ein begnadeter Experimentator und Wegbereiter des Grundprinzips heutiger Produktionsweise der chemischen Industrie erfand – all das  waren Alchemisten des 16. und 17. Jahrhunderts mit ihren ganz persönlichen Geschichten vor ihrem jeweiligen historischen Hintergrund. Über historische Fakten zeigen sich Weltanschauungs-Dispute, wissenschaftliche Auseinandersetzungen um den Stein der Weisen und die Alchemisten erweisen sich als Start-up-Unternehmer und Konkurrenten um die Vermarktung neuer Erfindungen. Lassen Sie sich überraschen!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Faust-Museum und Faust-Archiv Knittlingen zum Tag des offenen Denkmals – alle Programmpunkte sind kostenfrei für die ganze Familie zugänglich!

Unser Programm in der Kurzübersicht:

14:30 Uhr – Puppenspiel “Kasper und der Pirat der sieben Meere” mit der Freiburger Puppenbühne


16:00 Uhr – Vortrag „Alchemisten-Charaktere“, mit Dr. Rainer Werthmann, Chemiker


14:00 bis 18:00 Uhr – Faust-Café – Mit Kaffee und Kuchen der Theatergruppe Laterna Mystica


Informationen unter Telefon 07043 / 373-450 und 373-453 sowie per Mail unter
Instagram: @faustmuseum


Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg.

Kultursommer 2023 – Veranstaltungsplakat: Fausto – Teatro – Vino

Im Rahmen des Kultursommers 2023 lädt das Faust-Museum Knittlingen herzlich ein zu:

FAUSTO – TEATRO – VINO – Neue Theaterführung im Faust-Museum Knittlingen

Donnerstag, 20. Juli 2023 | 18:30 Uhr, im Faust-Museum Knittlingen 

Eintritt: 22 Euro pro Person inklusive Sekt, Wein und kleinen Häppchen

Infos unter 07043 / 373-450 und 07043 / 383-453
oder per E-Mail unter


FAUSTO – TEATRO – VINO!

Eine Zeitreise durch den Faust-Kosmos mit Museumsleiterin Dr. Denise Roth und ihrem Mitarbeiter Jonathan Hille, der Theatergruppe Laterna Mystica sowie den Weingärtnern Freudenstein-Hohenklingen.

Theatergruppe Laterna Mystica mit Dr. Denise Roth und Jonathan Hille
Theatergruppe Laterna Mystica mit Dr. Denise Roth und Jonathan Hille 

Was geschieht, wenn Ausstellungsstücke lebendig werden und faustische Zeitgenossen die Geschichte korrigieren wollen, kann in einer humorvollen Show bei feinen Tropfen erlebt werden.

Was verbindet Lord Byron mit Luthers Ehefrau Katharina von Bora? Welche Geheimnisse birgt der legendäre „Giftschrank des Doktor Faust“, der in dessen Geburtshaus gefunden wurde? Welche Zeitgenossinnen des historischen Johann Georg Faust aus Knittlingen haben die Weltgeschichte geprägt? Und was hat das Ganze letztlich mit David Bowie zu tun? All diese brennenden Fragen werden auf überraschende und unterhaltsame Weise zu beantworten sein:

Nach einer kurzen Einstimmung mit Sekt und exklusiven Häppchen im Foyer des Faust-Museums wird das Publikum nach Florenz „gebeamt“ – mitten in eine feministische Künstlerinnen-Kommune, die sich mit einem erotisch übermäßig selbstbewussten Faust auseinandersetzen muss. Kurz darauf erwachen Exponate zum Leben, und das Publikum ist gehalten, Geist und Sinne mit Hilfe der Weingärtner zu stärken, denn: Mephistopheles übernimmt die Führung, bevor es zum Finale furioso mit Goethe, Lord Byron und Rockmusik kommt.


Donnerstag, 20. Juli 2023 | 18.30 Uhr, im Faust-Museum Knittlingen
Eintritt: 22 Euro pro Person inklusive Sekt, Wein und kleinen Häppchen

Anmeldung und Kartenvorverkauf: Tel.: 07043/373-453 und 383-453 sowie per Mail unter


Veranstaltungsplakat: Verschwörungsmythen und Antisemitismus

Das Faust-Museum Knittlingen lädt herzlich ein zu einem

Vortrag mit Dr. Michael Blume
Religionswissenschaftler und Beauftragter gegen Antisemitismus der baden-württembergischen Landesregierung

Dienstag, 18. Juli 2023 | 19:00 Uhr, im Faust-Museum Knittlingen

Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 13 Euro

Infos unter 07043 / 373-450 und 07043 / 383-453
oder per E-Mail unter


In Zeiten von Corona-Pandemie, russischem Angriffskrieg gegen die Ukraine oder der Klimakrise erleben wir globale und persönliche Verunsicherungen. Dies bietet den perfekten Nährboden für Verschwörungsmythen, denn Menschen suchen Schuldige – sei es für ihre eigenen Krisen oder die Krise der Welt. Egal ob in Deutschland, Europa oder in der vernetzen Welt von „sozialen“ Medien: Mal werden generell „die da oben“, Politiker oder Ärzte, beschuldigt. Dann wiederum sind es Journalisten, Migranten oder Frauen, die zu Zielscheiben werden. Am Ende dieser ‚Verschwörungsspirale‘ findet sich häufig ein jahrhundertealtes Feindbild: die Fantasie von einer jüdischen Weltverschwörung.

Dr. Michael Blume stellt eindringlich dar, wie es möglich wird, dass Menschen aus der Mitte der Gesellschaft plötzlich Antworten in antisemitischen Verschwörungsmythen suchen. Er klärt darüber auf, welche Gefahren in diesen Weltdeutungen liegen und wie sie unsere gesamte liberale Demokratie in Frage stellen können.

Doch wer die Welt verstehen und ihre Probleme wirklich angehen möchte, muss Abstand von platten Schuldzuweisungen und vermeintlich einfachen Antworten nehmen. Denn ganz wie bei Faust steht fest: Der Kampf zwischen Gut und Böse findet immer auch in mir selbst statt.

Über Dr. Michael Blume

Dr. Michael Blume wurde 1976 in Filderstadt geboren. Nach einer Bankausbildung studierte er Religions- und Politikwissenschaften in Tübingen, wo er über Religion und Hirnforschung promovierte. Blume arbeitet seit 2003 im Staatsministerium Baden-Württemberg und leitete von März 2015 bis Juli 2016 die Projektgruppe „Sonderkontingent für besonderes schutzbedürftige Frauen und Kinder aus dem Nordirak“. Bis Juni 2020 war er Leiter des Referats „Nichtchristliche Religionen, Werte, Minderheiten, Projekte Nordirak“.

Dr. Blume ist evangelischer Christ und Ehemann in einer christlich-islamischen Familie mit drei Kindern. In seiner Freizeit betätigt er sich weiterhin gerne als religionswissenschaftlicher Buchautor, Blogger und Lehrbeauftragter. Seit März 2020 klärt er in seinem regelmäßigen Podcast „Verschwörungsfragen“ über verschiedene Aspekte der Themen Antisemitismus und Verschwörungsmythen auf.


Samstag, 8. Juli 2023 | 18.00 Uhr, im Faust-Museum
Eintritt: 22 Euro pro Person inklusive Sekt, Wein und kleinen Häppchen

Anmeldung und Kartenvorverkauf: Tel.: 07043/373-453 und 383-453 sowie per Mail unter


Veranstaltungsplakat: Denis Scheck und Anne-Dore Krohn feiern Theodor Fontane
Denis Scheck und Anne-Dore Krohn feiern Theodor Fontane

Das Faust-Museum Knittlingen lädt herzlich ein zu einer

Literarischen Revue mit Denis Scheck und Anne-Dore Krohn

Dienstag, 11. Juli 2023 | 19:00 Uhr, im Faust-Museum 

Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 13 Euro

Infos unter 07043 / 373-450
oder per E-Mail unter


„Menschen ohne Humor sind mir schrecklich“

Faust und Fontane? Auf den ersten Blick eine verblüffende, auf den zweiten aber eine überzeugende Kombination. Mehr Fontane als heute war jedenfalls nie! Unzählige neue Biographien und Interpretationen rühmen Fontane als feinsinnigen Psychologen, furchtlosen Realisten oder hellsichtigen Visionär des politischen Fortschritts und der technischen Innovation. Gerade wird der Theodor Fontane der 1848er-Revolutionär entdeckt – zum Beispiel durch Jörg Bong alias Jean-Claude Bannalec in seiner „Edition Paulskirche“.

Auch die beiden Literaturkritiker Anne-Dore Krohn und der aus TV, Radio und Medien bekannte Denis Scheck feiern Theodor Fontane, reduzieren ihn aber nicht auf den Verfasser heute harmloser Geschichten von Herzeleid und Ehebruch im alten Preußen. Fontanes Ziel lag weit höher: Er liefert in seinen Büchern einen Spiegel der politischen und gesellschaftlichen Kräfte seiner Zeit und Gesellschaft. Und er erfindet dafür Figuren, so lebensnah und psychologisch glaubwürdig, dass sie zu treuen Begleitern eines Leser-Lebens werden. Effi Briest und Dubslav von Stechlin zum Beispiel, oder Jenny Treibel oder Schach von Wuthenow.

In ihrer literarischen Revue zeigen Krohn und Scheck Fontane in seiner Komplexität und seinen Widersprüchen: den Barrikadenkämpfer von 1848 und den Wendehals wenige Jahre später, der sich als „Fronarbeiter mit dem Geiste“ bei der erzreaktionären Kreuzzeitung verdingt und im Auftrag der preußischen Regierung als Journalist getarnt in London „Fake news“ produziert. Den Fontane, der seine geistreiche Frau Emilie und sämtliche Familienmitglieder in seinen „Romanschriftstellerladen“ einspannt, genau wie den Balladendichter und den Militärschriftsteller, nicht zu vergessen den Wanderer in Schottland und der Mark Brandenburg. Auch der Antisemitismus des alten Fontane wird thematisiert – und die am Ende des Zweiten Weltkriegs verlorenen Manuskripte Fontanes, die so etwas wie das Bernsteinzimmer der deutschen Literaturgeschichte darstellen.


Anne-Dore Krohn, geboren 1977 in Berlin, studierte Literaturwissenschaften und Publizistik in Berlin und London und besuchte die Hamburger Henri-Nannen-Schule. Sie arbeitet als Redakteurin im Kulturradio des rbb. Mit Denis Scheck präsentiert sie unterschiedliche Formate mit Themenabenden zu Fontane, Hölderlin und anderen Dichtern der Weltliteratur.

Denis Scheck, geboren 1964 in Stuttgart, ist ein deutscher Literaturkritiker. Er arbeitete als literarischer Agent, Radioredakteur, Übersetzer und Herausgeber (u. a. von Michael Chabon, Robert Stone, Harold Brodkey, Ruth Rendell, David Foster Wallace) und studierte Germanistik, Zeitgeschichte und Politikwissenschaft in Tübingen, Düsseldorf und Dallas. Heute ist er freier Kritiker, seit 2003 Moderator des ARD-Literaturmagazins Druckfrisch und der SWR-Sendung Lesenswert. Für seine Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet: Julius-Campe-Preis 2015, Hildegard-von-Bingen-Preis 2014, Bayerischer Fernsehpreis 2013. Außerdem erhielt er den Sonderpreis zum Hajo-Friedrichs-Preis 2012 und den Deutschen Fernsehpreis 2011.


Karten sind erhältlich im Vorverkauf zu 15 Euro (ermäßigt 13 Euro), im Faust-Museum und Faust-Archiv, Tel.: 07043/373-453 und 373-450 sowie per Mail unter


Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg

Veranstaltungsplakat: FAUSTO – TEATRO – VINO! Eine Zeitreise durch den Faust-Kosmos

Das Faust-Museum Knittlingen lädt herzlich ein zu:

FAUSTO – TEATRO – VINO – Neue Theaterführung im Faust-Museum Knittlingen

Samstag, 08. Juli 2023 | 18:00 Uhr, im Faust-Museum 

Eintritt: 22 Euro pro Person inklusive Sekt, Wein und kleinen Häppchen

Infos unter 07043 / 373-450 und 07043 / 383-453
oder per E-Mail unter


FAUSTO – TEATRO – VINO!

Eine Zeitreise durch den Faust-Kosmos mit Museumsleiterin Dr. Denise Roth und ihrem Mitarbeiter Jonathan Hille, der Theatergruppe Laterna Mystica sowie den Weingärtnern Freudenstein-Hohenklingen.

Fausto – Teatro – Vino
Theatergruppe Laterna Mystica mit Dr. Denise Roth und Jonathan Hille 

Was geschieht, wenn Ausstellungsstücke lebendig werden und faustische Zeitgenossen die Geschichte korrigieren wollen, kann in einer humorvollen Show bei feinen Tropfen erlebt werden.

Was verbindet Lord Byron mit Luthers Ehefrau Katharina von Bora? Welche Geheimnisse birgt der legendäre „Giftschrank des Doktor Faust“, der in dessen Geburtshaus gefunden wurde? Welche Zeitgenossinnen des historischen Johann Georg Faust aus Knittlingen haben die Weltgeschichte geprägt? Und was hat das Ganze letztlich mit David Bowie zu tun? All diese brennenden Fragen werden auf überraschende und unterhaltsame Weise zu beantworten sein:

Nach einer kurzen Einstimmung mit Sekt und exklusiven Häppchen im Foyer des Faust-Museums wird das Publikum nach Florenz „gebeamt“ – mitten in eine feministische Künstlerinnen-Kommune, die sich mit einem erotisch übermäßig selbstbewussten Faust auseinandersetzen muss. Kurz darauf erwachen Exponate zum Leben, und das Publikum ist gehalten, Geist und Sinne mit Hilfe der Weingärtner zu stärken, denn: Mephistopheles übernimmt die Führung, bevor es zum Finale furioso mit Goethe, Lord Byron und Rockmusik kommt.


Samstag, 8. Juli 2023 | 18.00 Uhr, im Faust-Museum
Eintritt: 22 Euro pro Person inklusive Sekt, Wein und kleinen Häppchen

Anmeldung und Kartenvorverkauf: Tel.: 07043/373-453 und 383-453 sowie per Mail unter


Titelseite Nicolai
Selbstzeugnis des Knittlinger Dekans Nicolai – Titelseite

Das Faust-Museum Knittlingen lädt herzlich ein zum

Vortrag von Uta Volz M. A.
Dienstag, den 27. Juni 2023, 19:00 Uhr im
Alten Festsaal der Dr. Johannes-Faust-Schule Knittlingen

Eintritt 12 €, ermäßigt 10 €

Infos unter 07043 / 373-450
oder per E-Mail unter


Krieg in Knittlingen

Die Zerstörung Knittlingens ereignete sich am 15. August 1632, als der deutsche Südwesten zwischen kaiserlich-katholischen und schwedisch-protestantischen Truppen umkämpft war. Uta Volz berichtet auch aus einem einzigartigen Selbstzeugnis des Knittlinger Dekans Nicolai, der von kaiserlichen Truppen verschleppt und wochenlang gefangen gehalten wurde.

Jacques Callot: Kleine Kriegsfolge - Plünderung und Brandschatzung eines Dorfes (1632/33)
Jacques Callot: Kleine Kriegsfolge – Plünderung und Brandschatzung eines Dorfes (1632/33) (Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Inv. Nr. IV 474-5) 
Jacques Callot: Große Kriegsfolge - Plündern und Niederbrennen eines Dorfes (1633)
Jacques Callot: Große Kriegsfolge – Plündern und Niederbrennen eines Dorfes (1633) (Staatliche Kunsthalle Karlsruhe Inv. Nr. IV 474-7; L 1345/I) 

Die Referentin Uta Volz M. A., Historikerin und Kunst- und Kulturjournalistin, beleuchtet die Ursachen für die zerstörerische Attacke, stellt das Ereignis in einen größeren Zusammenhang und schildert Einzelschicksale.

Sebastian Weiss am Spinett und die Sängerin Morag Ruiter gestalten den Abend mit Musik der Zeit. Sie hat einen Bezug zu dem im 17. Jahrhundert entstandenen „Knittlinger Lied“, in dem die Schrecken des Angriffs drastisch beschrieben sind.

Der Vortrag ist Bestandteil des Großprojektes „Sterben und Leben“ zum Dreißigjährigen Krieg, das vom Kreisarchiv Enzkreis erarbeitet wurde. Dazu gehört eine Ausstellung im Landratsamt Enzkreis (bis 13. 07.2023) mit Führungen, eine Vortragsreihe in verschiedenen Enzkreis-Gemeinden und das neue Webportal enzkreis-geschichte.de, auf dem Hunderte von archivischen Quellen und Kirchenbucheinträgen samt Transkriptionen eingestellt sind.
In Vorbereitung ist ein Buch, in dem der Dreißigjährige Krieg in den Gemeinden des Enzkreises erstmals detailliert dargestellt wird. Die Publikation soll 2024 erscheinen und enthält auch Vorträge einer wissenschaftlichen Tagung, die im Mai 2023 im Landratsamt Enzkreis stattfand.


Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg

Plakat: Vortrag von Prof. Dr. Holm-Hadulla

Das Faust-Museum Knittlingen lädt herzlich ein zum

Vortrag von Prof. Dr. Rainer Matthias Holm-Hadulla
Sonntag, den 18. Juni 2023, 16:00 Uhr im Faust-Museum

Eintritt 6 €

Anmeldung unter 07043 / 373-450 und 07043 / 373-453
oder per E-Mail unter


Prof. Dr. Rainer Matthias Holm-Hadulla

Ein kreativer Lebensstil ist kein Luxus, sondern ein notwendiges Lebenselixier. Nur mit Kreativität können wir Verzweiflung, Hass und Gewalt bewältigen, in der Welt und in uns selbst. Anhand ausgewählter Beispiele von außergewöhnlich kreativen Menschen regt Prof. Dr. med. Rainer Matthias Holm-Hadulla dazu an, unsere eigenen kreativen und sozialen Möglichkeiten zu entfalten.

In dem Vortrag schließen die Zuhörer nähere Bekanntschaft nicht nur mit Goethe, sondern auch mit Madonna und Amy Winehouse, John Lennon, Jim Morrison und Mick Jagger. Ehe sie durch deren Leben und Werk im Wechselspiel konstruktiver wie destruktiver Kräfte streifen, begegnen sie den »Großen Fünf der Kreativität«: Begabung, Können, Motivation, Widerstandsfähigkeit, günstige Umgebungen. Deren Zusammenwirken illustriert Holm-Hadulla an »Klassikern« wie Clara Schumann und Marie Curie, Mozart, Goethe und Picasso. Die Konsequenz seiner Forschungen und praktischen Erfahrungen als Berater und Psychotherapeut ist: Die kreative Verwandlung menschlicher Destruktivität ist unsere Chance, ein erfülltes Leben in sozialer Verantwortung zu führen – ein wahrlich faustischer Weg!

Prof. Dr. med. Rainer Matthias Holm-Hadulla ist Psychiater, Psychotherapeut und Psychoanalytiker. Er forscht und lehrt an der Universität Heidelberg und der Universidad de Chile. Daneben unterrichtet er an der Pop-Akademie Mannheim sowie an verschiedenen psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten und leitet das Heidelberger Institut für Coaching (hic). Seine Einzelpublikationen und Bücher behandeln vorwiegend die Themen Kreativität, Intelligenz, Beratung und Psychotherapie.

Das Faust-Museum Knittlingen lädt herzlich ein zum

Vortrag von Helmut Hornung M.A. (München)

Sonntag, den 23. April 2023, 16:00 Uhr im Faust-Museum

Eintritt 8 € | Das Kombi-Ticket für 12,00 € gilt zusätzlich auch für den Besuch der Nachmittagsveranstaltung “Ein Alien im Wohnzimmer”!

Anmeldung unter 07043 / 373-450 und 07043 / 373-453
oder per E-Mail unter


Der Weg in die Unendlichkeit

Der gestirnte Himmel hat die Menschen zu allen Zeiten fasziniert. So gilt die Astronomie als die älteste aller Naturwissenschaften. Schon die Menschen der Megalithkulturen befassten sich vor 7000 Jahren mit den Vorgängen am Firmament. Bei den Sumerern und Babyloniern erlebte die Sternkunde einen ersten Höhepunkt. Die Griechen schließlich versuchten, die Erscheinungen am Firmament rational zu erklären und entwickelten die ersten Planetenmodelle. In der frühen Neuzeit prägten die Ideen und Beobachtungen von Nikolaus Kopernikus, Johannes Kepler, Galileo Galilei oder Isaac Newton das moderne Weltbild.

Der Vortrag schildert die Entwicklung der Astronomie von ihren Wurzeln über die Antike, das Mittelalter und die frühe Neuzeit bis ins 21. Jahrhundert, da die Forscher mit Hightech-Teleskopen beinahe bis zur Geburt des Universums zurückblicken.

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