Das Museumsteam liest weihnachtliche Geschichten im Faust-Museum für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene
Freitag, 6. Dezember 2024, von 15 bis 17 Uhr – Im Faust-Museum. – Der Eintritt ist frei, Reservierung ist nicht notwendig.

Adventszauber im Faust-Museum

Derzeit ist das Faust-Museum als „Adventskalenderhaus“ geschmückt und öffnet jeden Tag ein weiteres Fenster.

Doch am Freitag, den 6. Dezember 2024 wird das Faust-Museum auch innen mit weihnachtlichem Zauber erfüllt:

Am Nikolaustag liest das Museumsteam ab 15 Uhr in allen Räumen verschiedene Weihnachtsgeschichten für Kinder ab 4 Jahren – erwachsene Kinder eingeschlossen.

Sarah Baisch, Gabi Leger, Jonathan Hille und Dr. Denise Roth vertiefen sich in unterschiedliche Erzählungen, die von kleinen und großen Begebenheiten in dieser ganz besonderen Zeit im Winter handeln. Wir freuen uns auf Adventszauber im Faust-Museum Knittlingen!

Der Eintritt ist frei, Reservierung nicht notwendig.


Infos: Faust-Museum und Faust-Archiv.
Tel.: 07043 / 373-450 und 373-453
E-Mail:


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Förderverein Faustmuseum - Faustarchiv

ZIELE

Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur, der Stadt-und Heimatgeschichte sowie der Wissenschaft und Forschung. Der Verein setzt sich die Aufgabe, das Faust-Museum/Faust-Archiv ideell und materiell zu fördern. Dazu zählt insbesondere die Förderung und Unterstützung der Pflege und Ergänzung der Sammlung, einer angemessenen Präsentation der Bestände, von Aktivitäten und Veranstaltungen, die der Kommunikation zwischen dem Faust-Museum/Faust-Archiv und der Öffentlichkeit sowie der Wissenschaft dienen sowie finanzielle Unterstützung wissenschaftlicher Arbeit und von besonderen Projekten baulicher Art.

Website des Fördervereins

MITGLIEDSBEITRAG:

Der Mitgliedsbeitrag für natürliche Personen beträgt 25 € pro Jahr und ist steuerlich absetzbar.

KONTAKT

Vorsitzender Hans Matheis
Telefon: 07043/31678
Mobil: 0162/2530926
E-Mail:

Stellv. Vorsitzender Prof. Dr. Jörg Hörandel
Mobil: 07043 80 52 883
E-Mail:

SPENDENKONTO

Förderverein Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen e. V.
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BIC: PZHSDE66XXX

Liebe Faust- und Kulturfreunde!

Mit großer Freude präsentieren wir Ihnen unser neues Veranstaltungsprogramm des Jahres 2026 – ein Jahr voller poetischer, tiefsinniger und vergnüglicher Momente im Faust-Kosmos!

Dies ist auch das Jahr, in dem das Faust-Museum Knittlingen und das Melanchthonhaus Bretten einen faustischen Kooperationspakt eingehen! Gefördert aus Mitteln des Innovationsfonds Kunst Baden-Württemberg widmen wir uns im Geist des Humanismus und der Demokratie dem Thema „Wir müssen reden!“ mit spannenden Streitgesprächen und einer gemeinsamen Ausstellung.

Auch unsere Veranstaltungen haben es dieses Jahr wieder in sich: Die Astrophysiker Prof. Dr. Jörg Hörandel und Prof. Dr. Heino Falcke erforschen mit uns die Geheimnisse des Universums. Friedrich Raad verzaubert mit seinem Schattentheater – am Nachmittag mit dem Märchenklassiker „Aschenputtel“ für Kinder ab 3 Jahren, am Abend mit Hermann Hesses Siddharta – Eine indische Dichtung, der spirituellen Reise eines jungen Suchenden auf dem Weg zur inneren Erfüllung. Die berühmten Schauspieler Michael Quast und Philipp Mosetter präsentieren Goethes Faust I als herausragende, urkomische Bühnenkunst auf höchstem Niveau – von der FAZ gelobt und wiederholt auf 3Sat und dem ZDF-Theaterkanal ausgestrahlt. Pflicht-Termin auch fürFaust-Muffel!

Die Schauspielerin Jessica Leger verkörpert ausdrucksstark Maria Stuart, unsere Theaterführung mit der Theatergruppe Laterna Mystica und den Weingärtnern Freudenstein verspricht wieder Genuss und vergnüglich-tiefsinnige Erkenntnisse. Am Tag des offenen Denkmals erwarten Sie der Vortrag „Gespräch und Polemik in der frühen Neuzeit“ sowie die Mitmach-Lesung Der Zauberlehrling für die ganze Familie. Natürlich darf auch unsere Krimilesung mit Alexander O. Miller nicht fehlen. Zum dritten Mal kommt Denis Scheck mit Co-Autorin Eva Gritzmann und stellt „Leibspeisen – Eine kulinarische Biografie der Bundesrepublik“ vor. Ebenso zum dritten Mal begrüßen wir den berühmten Musikjournalisten und ehemaligen MTV-Moderator Markus Kavka, der sein Archiv öffnet und uns multimedial in die Welt des Musikfernsehens entführt.

Zum Schluss eine Nachricht, die uns besonders beglückt: Dank engagierter Unterstützer hat sich der Förderverein des Faust-Museums / Faust-Archivs e.V. gegründet, der dazu beitragen wird, die Zukunft dieser weltweit einzigartigen Institution zu sichern. Gerne können Sie alle Informationen aus dem beiliegenden Informationsblatt entnehmen. Wir bedanken uns für jede Form der Unterstützung!

Vor allem aber freuen wir uns auf Ihr Kommen! Nie erschien es wichtiger, sich auch in unruhigen Zeiten gemeinsam der Beständigkeit von Werten über die zeitlose Kraft der Kultur zu versichern.

Herzliche Grüße,

Ihre
Dr. Denise Roth (Leitung) und das Team des Faust-Museums / Faust-Archivs Knittlingen


Das Programm 2026 zum Download [Flyer PDF]

PS: Karten erhältlich im Faust-Museum über Telefon 07043/373-450 und 373-453 sowie per E-Mail .
Infos und Preise sowie ausführliche Beschreibungen finden Sie auch im Flyer, auf unserer Homepage und bei Instagram: @faustmuseum

Ausstellungen und Veranstaltungen 2025

Liebe Faust- und Museumsfreunde!

Wir freuen uns, Ihnen unser neues Veranstaltungsprogramm des Jahres 2025 zu präsentieren, in dem „Faust“ und Themen rund um den Teufelspakt im Mittelpunkt stehen werden.

Eine gute Nachricht vorneweg:

Unsere Sonderausstellung „Break on through (To the Other Side) – Rockmusik als faustische Grenzüberschreitung“ wird auf Grund des großen Zuspruchs bis nach der Sommerpause verlängert und endet mit einem Abschluss-Spektakel am Tag des offenen Denkmals. Danach erwartet uns ab November die nächste, exklusiv für das Faust-Museum gestaltete Sonderausstellung: Die weltweit bekannte Theaterfotografin Ruth Walz (Berlin) präsentiert Fotografien des Faust auf dem Theater und in der Oper – und das Museum wird zu ihrer Bühne!

Auch unsere Veranstaltungen haben es dieses Jahr wieder in sich:

Heike Bleckmann und Claus Temps widmen einen Abend der Knittlinger Muse der Romantik, Friederike Robert, das Cellarium feiert mit Ernst & Heinrich Jubiläum, und einer der wichtigsten Goethe-Kenner unserer Zeit, Thomas Steinfeld, bringt uns den Meister in all seiner facettenreichen Persönlichkeit näher. Der Internationale Museumstag fokussiert bei Gratiseintritt und Kinder-Angeboten auf Jim Morrison (The Doors) und den Bezug der Rockmusik zur Philosophie, bevor wir ein weiteres Mal bemerkenswerte Zeitgenossinnen der Faust-Zeit mit Jessica Leger, Juliane Brittain sowie Barbora Hulcova vorstellen.

Unsere Theaterführung mit der Theatergruppe Laterna Mystica und den Weingärtnern Freudenstein können wir nur empfehlen, da sie für alle Beteiligten einen Riesenspaß und tiefe Erkenntnisse garantieren. Nach der Sommerpause verabschieden wir Jim Morrison am Tag des offenen Denkmals und freuen uns auf die Wiederkehr des Literaturkritikers und Autoren Denis Scheck, der bei Lesung und Gespräch mit seiner Co-Autorin Eva Gritzmann das neue Werk „Kafkas Kochbuch“ vorstellen wird.

Unsere Krimilesung darf natürlich in keinem Veranstaltungsjahr fehlen – Alexander O. Miller reibt sich schon jetzt die Hände, die Besucher wieder zittern zu lassen und sie hemmungslos köstlichen Mörderhäppchen der Theatergruppe Laterna Mystica auszuliefern. Schließlich halten wir unser Versprechen, und er ist tatsächlich auch dieses Jahr wieder bei uns:  Markus Kavka, Musikjournalist und Autor, spricht dieses Mal nicht (nur) über Depeche Mode, sondern über das Musikfernsehen und die Entwicklung der Jugendkultur.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und hoffen, auch in bewegten Zeiten einen kulturellen Anker bieten zu können.

Herzliche Grüße,

Dr. Denise Roth (Leitung)
und das Team des Faust-Museums / Faust-Archivs Knittlingen


Jahresprogramm 2025 Faust-Museum
Jahresprogramm 2025 Faust-Museum

Das Programm 2025 zum Download [Flyer PDF]

PS: Karten erhältlich im Faust-Museum über Telefon 07043/373-450 und 373-453 sowie per E-Mail .
Infos und Preise sowie ausführliche Beschreibungen finden Sie auch im Flyer, auf unserer Homepage und bei Instagram: @faustmuseum

Feiern Sie mit uns bei einem Museumsfest mit kostenlosem Kaffee und Kuchen am Sonntag, den 18. Mai 2025, ab 13 Uhr

Internationaler Museumstag 2025

Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, den 18. Mai 2025 lädt das Faust-Museum zu einem Museumsfest bei freiem Eintritt ab 13 Uhr, Gratis-Führungen um 14 Uhr und 15 Uhr sowie kostenlosem Kaffee und Kuchen der Theatergruppe Laterna Mystica von 13 Uhr bis 18 Uhr im Faust-Archiv ein.

Feiern Sie mit uns unsere modernisierte Dauerausstellung sowie unsere verlängerte Sonderausstellung „Break on through (to the other side) – Rock-Musik als faustische Grenzüberschreitung“ bei Live-Musik mit Songs von Jim Morrison und The Doors.

Im Faust-Museum wartet eine eigene Mal-Station auf kleine Künstler, die am Ende auf Wunsch einen schwarzen Pudel-Ballon erhalten – Mephisto to go.

Um 16 Uhr präsentieren wir dann im Faust-Archiv das Highlight des Tages:

„Von Aristoteles bis Metallica“ – ein Vortrag des Literaturwissenschaftlers Dominik Feldmann.  Schon Friedrich Nietzsche wusste, dass das Leben ohne Musik sinnlos ist. Es handelt sich um zwei Sichtweisen aus zwei scheinbar gegensätzlichen Welten – Philosophie vs. Rockmusik  – auf dasselbe Phänomen: Musik ist mehr als Unterhaltung, zumindest wenn sie ernst genommen und richtig verstanden wird. Die Gegensätze zwischen der angeblich hochtrabenden Philosophie und der so normbefreiten Rockmusik verschwimmen und werden von Dominik Feldmann über Beispiele u.a. von Metallica und Linkin Park aufgelöst.


Wir freuen uns auf ein vielseitiges und fröhliches Museumsfest mit Ihnen!


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Am Sonntag, 13. September 2026, öffnet das Faust-Archiv ab 14 Uhr im Vortragssaal seine Türen zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals – mit Faust-Café der Theatergruppe Laterna Mystica, Fachvorträgen, einer Mitmach-Lesung und prominentem Besuch


Trotz Bauarbeiten – Der Faust-Mythos lebt:

Das Faust-Museum ist derzeit wegen Brandschutzarbeiten und Erneuerung des Beleuchtungssystems geschlossen – doch der Faust-Mythos macht deshalb keine Pause. Im benachbarten Faust-Archiv geht es munter weiter: Mit Vorträgen, Lesungen und dem beliebten Faust-Café schlägt das Archiv eine Brücke in die Zukunft, bis das Museum in neuem Glanz wieder öffnet – ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist das Programm zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals.

Am Sonntag, den 13. September 2026, lädt das Faust-Archiv Knittlingen zu einem abwechslungsreichen Nachmittagsprogramm. Ab 14 Uhr verwandelt sich der barocke Vortragssaal der ehemaligen Lateinschule in das beliebte Faust-Café, ausgerichtet von der Theatergruppe Laterna Mystica – ein Programm aus Wissenschaft, Literatur und Social Media für Gäste jeden Alters.

Zum Auftakt um 13 Uhr wird es prominent: Der Hamburger Künstler und Schauspieler Philip Görres, alias „Phili“, besucht das Faust-Archiv. Seit Oktober 2025 stempelt er unter dem Titel „Faust in Ton“ Buchstabe für Buchstabe Goethes „Faust I“ von Hand in Tontafeln – ein einzigartiges Mammutwerk aus rund 700 Platten, das eine riesige Community begeistert: über 26.000 Follower auf TikTok, mehr als 34.000 auf Instagram, einzelne Videos mit bis zu zwanzig Millionen Aufrufen. Für seine fertigen Tafeln sucht Phili einen dauerhaften „Faustplatz“ – und da kaum ein Ort so eng mit dem Faust-Stoff verbunden ist wie die Geburtsstadt des historischen Johann Georg Faust, führte ihn sein Weg fast zwangsläufig nach Knittlingen.

Um 14 Uhr folgt ein wissenschaftlicher Vortrag: Prof. Dr. Dirk Werle von der Universität Heidelberg spricht zum Thema „Diskurs und Polemik in der frühen Neuzeit“ und gibt Einblicke in die Streitkultur einer Epoche, die auch die Faust-Überlieferung geprägt hat.

Für junge Besucherinnen und Besucher ab 8 Jahren bietet Dr. Magali Laure Nieradka, ebenfalls Universität Heidelberg, um 16 Uhr die Mitmach-Lesung „Der Zauberlehrling“ an, bei der Goethes berühmte Ballade lebendig und interaktiv vermittelt wird – und spätestens bei der Zeile „Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los“ dürften auch die jüngsten Gäste mitfiebern.

Den Nachmittag beschließt um 16:30 Uhr Dr. Rainer Werthmann mit seinem Vortrag „Der Stein der Weisen: Wunschvorstellung oder frühe chemische Theorie?“, der die alchemistischen Wurzeln der Faust-Legende aus naturwissenschaftlicher Perspektive beleuchtet und einen Bogen zur frühen Chemiegeschichte spannt.

Das Faust-Archiv Knittlingen lädt herzlich dazu ein, gemeinsam bei Kaffee und Kuchen im Faust-Café den Faust-Mythos zu feiern – zwischen Vorträgen, Kunst und Magie.


Programm im Überblick

Sonntag, 13. September 2026 | Faust-Archiv | Faust-Café der Theatergruppe Laterna Mystica im Vortragssaal ab 14 Uhr

13:00 Uhr — Social-Media-Star & Künstler Philip Görres (Phili) zu Besuch

14:00 Uhr — „Diskurs und Polemik in der frühen Neuzeit“ (Prof. Dr. Dirk Werle, Universität Heidelberg)

16:00 Uhr — Mitmach-Lesung „Der Zauberlehrling“ mit Dr. Magali Laure Nieradka (Universität Heidelberg, ab 8 Jahren) Eintritt: 5,00 Euro

16:30 Uhr — „Der Stein der Weisen: Wunschvorstellung oder frühe chemische Theorie?“ (Dr. Rainer Werthmann)


Infos: Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen,
Tel.: 07043/373-450,
E-Mail:  
Instagram: @faustmuseum


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Mit Denis Scheck und Eva Gritzmann

Freitag, 25. September 2026, 19:00 Uhr – Alter Festsaal der Dr. Johannes-Faust-Schule Knittlingen


Seien wir ehrlich:

Beim Gedanken an deutsche Küche schüttelt es viele unserer europäischen Nachbarn immer noch. Lag da nicht aus der Zeit des Nationalsozialismus der Schatten des „Eintopfsonntags“ über dem Land? Lange galten denn auch Gruselgerichte wie Tote Oma, Kalter Hund, Mettigel, Toast Hawaii, Currywurst und Döner als typisch für die Küche der unbeliebten Krautfresser.

Das haben wir nicht verdient! Obwohl – tatsächlich ist der Döner Kebab eine deutsche, genauer gesagt eine Berliner Erfindung – die nachzuzeichnen genauso spannend ist wie die durch Uwe Timm unsterblich gemachte „Erfindung der Currywurst“. Und wahr ist auch, dass jeder Durchschnittsdeutsche 92 Tiefkühlpizzen im Jahr verspeist – Tendenz steigend! Dagegen ist das einstige deutsche „Nationalgericht“ aus dem 19. Jahrhundert, Bratwurst mit Sauerkraut, inzwischen von vielen Speisezetteln verschwunden. In dem halben Jahrhundert seit dem deutschen Küchenwunder der 70er Jahre, als Köche wie Eckart Witzigmann, Dieter Müller oder Harald Wohlfahrt der deutschen Plumpsküche die Mehlschwitzen austrieben und eine ganz eigene kulinarische Handschrift entwickelten, hat sich vieles zum Guten gewendet. Der Küchenhorizont der Deutschen hat sich enorm erweitert und internationalisiert. Gleichzeitig ist der Verzehr von Innereien in den letzten 50 Jahren um mehr als 80 Prozent zurückgegangen. Und die Zahl der Vegetarier hat sich allein in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt.

Denis Scheck und Eva Gritzmann präsentieren im Alten Festsaal der Dr. Johannes-Faust-Schule in Knittlingen am Freitag, den 25. September 2026 um 19 Uhr mit ihrem neuen Werk eine kulinarische Autobiographie der Bundesrepublik Deutschland. Von ihrer Gründung 1949, als tatsächlich noch Schmalhans Küchenmeister war, über die Fresswelle der 50er, die erste Internationalisierung der 60er und 70er bis in unsere Gegenwart zeichnen sie in „So is(s)t Deutschland“ in hundert Rezepten ein Portrait der Bundesrepublik – und erzählen die Geschichten hinter ihren Nationalgerichten.


Dr. med. Eva Gritzmann hat nach einer Banklehre Betriebswirtschaft und Medizin studiert. Heute arbeitet sie als Ärztin in Stuttgart. Gemeinsam mit Denis Scheck hat sie zwei Bücher über Geschmacksunterschiede zwischen Männer und Frauen („Sie & Er“) und über Reife („Solons Vermächtnis“) veröffentlicht, aktuell „Kafkas Kochbuch“ (Herbst 2025).

Denis Scheck ist einer der bekanntesten Literaturkritiker Deutschlands und Moderator der Fernsehsendung „Druckfrisch“ in der ARD. Seine Großmutter war die erste Köchin von Theodor Heuss. Zuletzt erschien von Denis Scheck „Schecks Kanon“ und „Schecks kulinarischer Kompass“ (Piper).


Karten sind im Faust-Archiv zu 25 Euro / 22 Euro sowie über Eventim (zuzüglich Vorverkaufsgebühr) erhältlich.
Tel.: 07043/373450 sowie per Mail unter
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Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).


Mit Alexander O. Miller

Samstag, 24. Oktober 2026, 19:00 Uhr – Faust-Archiv Knittlingen


Foto © Alexander O. Miller

Krimilesung in faustischem Ambiente:

mittlerweile der Klassiker des Veranstaltungsprogramms, zu dem sich nicht nur Fans mörderischer Geschichten, sondern auch die der unvergleichlichen Ausdruckskraft Alexander O. Millers einfinden. Mit Einfühlungsgabe und Theatralik werden nicht nur die psychische Grenzsituation des Mörders, sondern auch die des Opfers erlebbar. Alexander Miller verkörpert den häufig selbst nicht so ganz gesetztestreuen Ermittler ebenso authentisch wie die sich widersprechende Zeugin, spielt mit skurrilen Elementen wie auch mit Schock-Effekten. Dieses Mal findet das literarische Morden im Faust-Archiv Knittlingen, der ehemaligen Lateinschule statt.

Die Geschichten stammen von Meistern des Krimi-Genres aus Amerika, England und dem deutschsprachigen Raum. Rache, Gier, Leidenschaft sind dabei nur drei der möglichen Teufelspakt-Motive, die den Mörder zur Tat schreiten lassen und ihn in eine ausweglose Situation manövrieren. Denn stets wird in der Kriminalliteratur ein ganz persönlicher Bund mit dem Bösen geschlossen, der den Mörder einholen wird. Ob tatsächlich der Arm des Gesetzes oder göttliches Recht den Täter richten, dies wird zwar in jeder Geschichte neu verhandelt, doch dem eigenen Gewissen wird keiner entkommen. Und wie immer gilt die Devise: Humor kommt weder beim Morden noch bei der Aufklärung der Taten zu kurz – zumindest nicht im Faust-Archiv Knittlingen!

In der Pause garantieren die kulinarischen Mörderhäppchen der Theatergruppe Laterna Mystica wieder Stärkung und Entspannung, bevor es in die zweite Runde der Lesung geht.


SCHNELL AUSVERKAUFT – SCHNELL KARTEN SICHERN!


Karten für die Krimilesung, inklusive Bewirtung in der Pause 28 Euro/Person (ermäßigt 25 Euro), erhältlich im Faust-Archiv oder im Bürgerbüro Knittlingen.
Reservierung unter Tel.: 07043/373450 oder per E-Mail unter
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Die Krimilesung ist nur für Erwachsene!


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).


Freitag, 9. Oktober 2026, 19:00 Uhr – Faust-Archiv


Faust in der Zeitkapsel – Veranstaltungsplakat

KNITTLINGEN. Das Faust-Museum bleibt wegen Sanierungsarbeiten geschlossen, doch der Faust-Mythos lebt im benachbarten Faust-Archiv auf: Am Freitag, den 9. Oktober 2026 um 19:00 Uhr erwartet die Besucher ein stimmungsvoller Abend, der fesselnde Kultur mit einem stilvollen Apero verbindet.

Unter dem Titel „Faust in der Zeitkapsel“ steht ein mitreißender Überraschungsvortrag im Zentrum des Geschehens – umrahmt von feinen Häppchen sowie Spritzigem und erfrischenden alkoholfreien Getränken.

Zwei Highlights in einem Abend: Was Sie erwartet

Der Überraschungsvortrag & die Zeitkapsel:

Als spielerische Idee dient die aktuelle Museums-Baustelle: Was wäre, wenn beim Freilegen der alten Decken geheimnisvolle Zeitkapseln mit unschätzbarem Faust-Wissen aufgetaucht wären? Ein hochkarätiger Überraschungsgast lüftet das Geheimnis der ersten Zeitkapsel und nimmt das Publikum in einem Vortrag mit auf eine packende Spurensuche. Eine begleitende Mini-Ausstellung macht die Geschichte greifbar.

Feine Köstlichkeiten & Geselligkeit:

Kultur genießt man am besten gemeinsam. Vor und nach dem Vortrag lädt das Archiv zu kühlen Erfrischungen, Perlendem im Glas und delikaten Häppchen ein. Hier bleibt reichlich Zeit, um gemeinsam anzustoßen, sich auszutauschen und den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Ein Gesamtpaket für Kultur- und Genussliebhaber

Ob Faust-Fan oder neugieriger Gast: Der Abend bietet die perfekte Gelegenheit, Kultur hautnah und in kleiner, feiner Runde zu erleben. Im Eintrittspreis von 20 Euro ist das komplette Paket aus Vortrag, Mini-Ausstellung, Häppchen sowie allen Getränken (mit und ohne Alkohol) bereits enthalten.

Veranstaltungsdaten auf einen Blick:

  • Wann: Freitag, 09. Oktober 2026 | Beginn: 19:00 Uhr
  • Wo: Faust-Archiv Knittlingen (Kirchplatz 2, 75438 Knittlingen)
  • Eintritt: 20,00 € pro Person (18,00 € ermäßigt) – inklusive Vortrag, Häppchen und allen Getränken (mit/ohne Alkohol).
  • Vorschau: Der zweite Zeitkapsel-Vortrag folgt am Freitag, den 04. Dezember 2026.

Der Eintritt beträgt pro Person 20 Euro (18 Euro ermäßigt) inklusive Vortrag, Häppchen und allen Getränken (mit / ohne Alkohol).

Schon jetzt vormerken: Der zweite Zeitkapsel-Vortrag folgt am Freitag, den 4. Dezember 2026.


Plätze sind begrenzt – Reservierung empfohlen:
Telefon: 07043/373-450 sowie per Mail unter
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Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).


Markus Kavka – Lesung, Multimedia-Show und Geschichten aus dem Musikfernsehen

Samstag, 28. November 2026, 20:00 Uhr – Weissachtalhalle Freudenstein


Veranstaltungsplakat Markus Kavka: Hamma wieder was gelernt

Markus Kavka is back!

Zum dritten Mal kommt der Musikjournalist, Podcaster, DJ, ehemalige MTV-Moderator (und bekennende Faust-Museums-Fan) extra aus Berlin nach Knittlingen und öffnet sein persönliches Archiv. In einer Art Best-Of-Revue präsentiert Markus Kavka neue und skurrile Geschichten zu den Bands der 80er-, 90er- und der Nuller-Jahren. Auszüge aus seinen Büchern über Depeche Mode, MTV und VIVA sind ebenso zu hören wie aus seinem neuesten Werk über den FC Bayern München: In „Bayern München – Eine Liebeserklärung“ erzählt Markus Kavka mit Humor, Herzblut und einer ordentlichen Portion Selbstironie, wie seine lebenslange Beziehung zum FCB entstand.

Mittelpunkt des Abends bildet jedoch wieder eine Fülle an „Behind-The-Scenes-Geschichten“. Ob Interviews mit Dave Gahan von Depeche Mode, die Seelsorge-Hotline aufgrund der Auflösung der Boygroup Take That, das Grunge-Zeitalter mit Nirvana und Kurt Cobain oder die Rivalität zwischen Oasis und Blur: Wir freuen uns wieder auf tiefe Einblicke in die Welt des Musikfernsehens und der Popkultur in einer multimedialen Präsentation aus Lesung, Video-Clip und höchst sympathischer Erzählung.


Markus Kavka, geboren 1967 in Ingolstadt, ist Journalist und Moderator. Nach Stationen beim Print und Radio startete er seine Musik-TV-Laufbahn 1995 bei VIVA. 1997 wechselte er zu VIVA ZWEI, von 2000-2009 war er Moderator und Producer bei MTV Germany. Nach weiteren Formaten bei Kabel Eins, ZDFkultur und Nitro ist er seit 2015 bei Deluxe Music zu sehen. Darüber hinaus ist er Radiomoderator, Buchautor, Podcaster und DJ.


Karten sind erhältlich über Eventim (zuzüglich Vorverkaufsgebühr), im Faust-Archiv Knittlingen und im Bürgerbüro der Stadt Knittlingen.
Eintritt: 28 Euro, ermäßigt 25 Euro

Tel.: 07043/373-450 sowie per Mail unter
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Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).


Social-Media-Star PHILI live in Knittlingen am Tag des offenen Denkmals:

Sonntag, 13. September 2026, 13:30 bis ca. 18:00 Uhr


Millionen-Klick-Projekt live vor dem Faust-Museum Knittlingen

Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 13. September 2026 präsentiert das Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen ein außergewöhnliches Live-Ereignis:
Von 13:30 bis ca. 18:00 Uhr arbeitet der Hamburger Künstler Phili auf dem Vorplatz des Faust-Museums in Knittlingen öffentlich an seinem viralen Kunstprojekt.

Vom Screen in die Realität: Das Projekt „Faustplatz“

In meditativer Handarbeit überträgt Phili Goethes „Faust I“ Buchstabe für Buchstabe mit historischen Holzstempeln in feuchten Ton. Rund 700 Kacheln im Format DIN A6 sollen am Ende den vollständigen Text tragen; über die Hälfte ist bereits geschafft. Ziel ist ein dauerhafter, begehbarer Faustplatz im öffentlichen Raum als Ort der Entschleunigung. Was analog begann, begeistert als „Slow Art“ eine wachsende Community von über 65.000 Menschen auf TikTok und Instagram.

Live-Performance und Programm am 13. September 2026

Zum Tag des offenen Denkmals entsteht ein Teil des Denkmals live vor Ort. Zwischen 13:30 und 18:00 Uhr prägt Phili drei bis vier neue Kacheln (zwei kurze Pausen gegen 14:30 und 16:30 Uhr; Eintritt frei). Eine kunstvermittelnde Person begleitet die Aktion. Natürlich können auch Stücke des Künstlers mit Faust-Zitaten erworben werden. Kommen Sie vorbei, schauen Sie dem Werden zu – und nehmen Sie ein Stück Faust mit nach Hause.

Parallel lädt das Faust-Archiv ab 14:00 Uhr ins Faust-Café der Theatergruppe Laterna Mystica und zu folgendem vielseitigen Programm ein:

  • 14:00 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Dirk Werle (Universität Heidelberg): Diskurs und Gespräch in der Frühen Neuzeit (Galerie des Faust-Archivs)
  • 16:00 Uhr: Mitmachlesung „Der Zauberlehrling“ für Kinder ab 8 Jahren mit Dr. Magali Laure Nieradka (Universität Heidelberg) (Faust-Archiv)
  • 16:30 Uhr: Vortrag von Dr. Rainer Werthmann: Der Stein der Weisen: Wunschvorstellung oder frühe chemische Theorie? (Galerie des Faust-Archivs)

Phili arbeitet an der Schnittstelle von Bildhauerei, Performance und Sprache.
Web: thisisphili.com | Social Media: @thisisphili / @this_is_phili


Alle Informationen auch unter:
Tel.: 07043/373450 sowie per Mail unter
Folgen Sie uns auch auf Instagram: @faustmuseum


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).


Vortrag von Prof. Dr. Heino Falcke

Freitag, 17. Juli 2026, 19:00 Uhr – St. Leonhardskirche Knittlingen


Zwischen Urknall und Apokalypse – Die große Geschichte unseres Planeten

Zwischen Urknall und Apokalypse

Das Faust-Museum / Faust-Archiv Knittlingen lädt am Freitag, dem 17. Juli 2026, um 19:00 Uhr zu einem außergewöhnlichen Abend in die St. Leonhardskirche Knittlingen ein. Der international renommierte Astrophysiker und Bestsellerautor Prof. Dr. Heino Falcke präsentiert seinen Vortrag „Zwischen Urknall und Apokalypse – Die große Geschichte unseres Planeten“ und stellt dabei sein gleichnamiges neues Werk über Ursprung, Entwicklung und Zukunft der Menschheit vor.

Heino Falcke nimmt sein Publikum mit auf eine Reise durch die Zeit: von den ersten Lichtblitzen des Universums vor 13,8 Milliarden Jahren bis in unsere Gegenwart. Im Zentrum stehen die großen Fragen der Menschheit – Woher kommen wir? Wie wird unsere Welt enden? – die er mit ebenso viel wissenschaftlicher Tiefe wie erzählerischer Kraft beleuchtet. Der Vortrag verbindet Naturwissenschaft mit Philosophie, Religion und aktuellen Umweltfragen.


Heino Falcke ist Professor für Astropartikelphysik und Radioastronomie an der Radboud-Universität Nijmegen und Mitglied des Teams, das 2019 das erste Bild eines Schwarzen Lochs aufnahm. Mit seinen Büchern und Vorträgen begeistert er ein breites Publikum für die großen Fragen des Universums.


Karten: 10 Euro, 8 Euro ermäßigt sind erhältlich im Faust-Archiv Knittlingen und an der Abendkasse.
Infos und Reservierung:
Telefon: 07043/373-450
E-Mail:


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Mit Denise Roth und Christian Neddens

Sonntag, 12. Juli 2026, 17:00 Uhr – Melanchthonhaus Bretten


Screenshot einer Video-Installation in der Gedächtnishalle des Melanchthonhauses, Foto: A. Lange
Screenshot einer Video-Installation in der Gedächtnishalle des Melanchthonhauses, Foto: A. Lange

Melanchthon und Faust wollen’s wissen

Gibt es eine Formel, die alle Geheimnisse der Welt erschließt? Können wir Kenntnis darüber erlangen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“? Für Philipp Melanchthon war klar, dass der Schlüssel für die Weltformel im Glauben an Gott liegt, dessen Geheimnisse wir zwar anbeten, aber nie vollkommen erforschen können. Sein „Gegenspieler“ Johann Georg Faust wollte weitergehen, als Alchemist, Wunderheiler und Wahrsager. Und er war bereit, in seinem Erkenntnisdrang sogar einen „Teufelspakt“ einzugehen.

Freuen Sie sich auf einen spannenden Abend mit Dr. Denise Roth (Faust-Museum Knittlingen) und Prof. Dr. Christian Neddens (Europäische Melanchthon-Akademie Bretten), an dem auch gegenwärtige Hoffnungen, Ängste und Sehnsüchte nach dem Absoluten zur Sprache kommen.


Die Veranstaltung im Rahmen den Ausstellungsprojekts „Wir müssen reden“ wird gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen in Baden-Württemberg.


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Szenischer Monolog mit Jessica Leger

Samstag, 13. Juni 2026, 19:00 Uhr – Alter Festsaal der Dr. Johannes-Faust-Schule Knittlingen


Maria Stuart

Maria Stuart – Geschichte, Dichtung und dramatischer Monolog

Am Samstag, den 13. Juni 2026, um 19:00 Uhr präsentiert das Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen einen Abend mit der Schauspielerin Jessica Leger: Maria Stuart in Geschichte und Dichtung – Monolog und Lesung im Alten Festsaal der Dr. Johannes-Faust-Schule in Knittlingen.

Maria Stuart (1542–1587) war Königin von Schottland und Frankreich, Thronanwärterin auf die englische Krone und Gefangene ihrer Cousine Elisabeth I. Ihr Leben steht für das Spannungsfeld zwischen Herrschaftsanspruch und Ausgeliefertsein, zwischen öffentlicher Rolle und persönlichem Schicksal. Nach fast zwanzig Jahren Haft wurde sie 1587 hingerichtet. Friedrich Schiller verarbeitete diesen Stoff, und veröffentlichte im Jahre 1800 eines der bis heute bekanntesten deutschsprachigen Dramen überhaupt.

In einem szenischen Monolog schlüpft Jessica Leger in die Rolle der schottischen Königin Maria Stuart. Dabei verschmelzen biographische Erzählungen mit Auszügen aus Friedrich Schillers Drama „Maria Stuart“ (1800) zu einem eindringlichen Porträt. So schlägt dieser Abend eine Brücke zwischen literarischer Überlieferung und historischer Realität der Renaissance – jener Epoche, in der sowohl der historische Doktor Faust als auch Maria Stuart lebten.


Karten: 18 Euro, 15 Euro ermäßigt,
Infos und Reservierung: Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen
Tel.: 07043/373-450
E-Mail:


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Zusatztermin am Freitag, den 8. Mai 2026 um 19 Uhr!

Weitere Informationen zur Zusatzveranstaltung finden Sie hier…


Faust wäre stolz gewesen:

Der Vortrag, „Was die Welt im Innersten zusammenhält – Zwischen Quarks und Galaxien“ des Astrophysikers Prof. Dr. Jörg R. Hörandel (Radboud Universität, Nijmegen) im Faust-Archiv Knittlingen stieß auf überwältigendes Interesse und war restlos ausgebucht. Zahlreiche Interessierte konnten nicht mehr berücksichtigt werden.

Aufgrund des großen Zuspruchs wird der Vortrag am Freitag, den 8.  Mai 2026, um 19 Uhr im Vortragssaal des Faust-Archivs Knittlingen wiederholt. Ausgehend von Goethes berühmten Worten „Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ spannte Prof. Hörandel einen eindrucksvollen Bogen von der Dichtung zur modernen Naturwissenschaft. In anschaulichen Beispielen führte er sein Publikum von den Bausteinen der Materie – Atomen, Atomkernen und Quarks – bis zu den gewaltigen Strukturen des Kosmos.

Das Publikum folgte dem Vortrag mit großer Aufmerksamkeit und brachte sich mit zahlreichen fachkundigen und interessierten Nachfragen ein, die zu einer lebhaften Diskussion führten. Besonders eindrucksvoll war der abschließende Brückenschlag zur Theologie und zu Fragen des Glaubens, der die Beziehung zwischen wissenschaftlicher Neugier und menschlicher Sinnsuche beleuchtete – ganz im Geist von Goethes Faust.


Die Folien zum Vortrag finden Sie hier


Als Leiter der Abteilung für Astrophysik an der Radboud-Universität Nijmegen erforscht Prof. Hörandel die kosmische Strahlung – hochenergetische Teilchen, die fundamentale Prozesse im Universum offenbaren. Seine Arbeit führt ihn regelmäßig an entlegene Observatorien in der Antarktis und der argentinischen Pampa.


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Ausverkauft!

Zwischen Quarks und Galaxien – Eine Reise durch den Aufbau des Universums
Vortrag von Prof. Dr. Jörg Hörandel, Radboud Universität, Nijmegen, Niederlande

Freitag, 8. Mai 2026, 19:00 Uhr, Vortragssaal des Faust-Archivs Knittlingen


Erforschen, was die Welt im Innersten zusammenhält

„Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ – mit diesen Worten beschreibt Goethes Faust seinen unstillbaren Wissensdrang. Was den Gelehrten in seiner Studierstube quälte, ist bis heute eine der grundlegendsten Fragen der Naturwissenschaft geblieben. Eine Frage, die den Blick in zwei Richtungen zugleich öffnet: nach innen und nach außen, ins Kleinste und ins Größte.

Genau diesen Weg beschreitet Prof. Dr. Jörg R. Hörandel in seinem Vortrag. Er führt von der vertrauten Alltagswelt systematisch in die Tiefe der Materie – zu Atomen, Atomkernen und den fundamentalen Teilchen, aus denen alles Sichtbare aufgebaut ist. Und er führt von unserer Milchstraße zu fernen Galaxien, deren Licht Milliarden von Jahren durch den Raum gereist ist, bevor es die Erde erreicht.

Was sich dabei zeigt, ist eine der bemerkenswertesten Einsichten der modernen Physik: dass dieselben Naturgesetze, die im Allerkleinsten wirken, zugleich die Struktur und Entwicklung des gesamten Universums bestimmen.


Prof. Dr. Hörandel leitet die Abteilung für Astrophysik an der Radboud-Universität Nijmegen. Sein Forschungsschwerpunkt gilt der kosmischen Strahlung – hochenergetischen Teilchen, die Aufschluss über fundamentale Prozesse im Kosmos geben. Die experimentelle Arbeit führt ihn an entlegene Observatorien: in die Antarktis und in die argentinische Pampa, wo großflächige Detektoranlagen den Teilchenfluss aus dem All kontinuierlich erfassen.

Infos und Reservierung: Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen, Tel.: 07043/373-453 sowie 373-450, E-Mail:


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Vortrag von Prof. Dr. Jörg Hörandel, Radboud Universität, Nijmegen, Niederlande

Freitag, 17. April 2026, 19:00 Uhr, Vortragssaal des Faust-Archivs Knittlingen
Eintritt regulär 10 €, ermäßigt 8 €


Erforschen, was die Welt im Innersten zusammenhält

„Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ – mit diesen Worten beschreibt Goethes Faust seinen unstillbaren Wissensdrang. Was den Gelehrten in seiner Studierstube quälte, ist bis heute eine der grundlegendsten Fragen der Naturwissenschaft geblieben. Eine Frage, die den Blick in zwei Richtungen zugleich öffnet: nach innen und nach außen, ins Kleinste und ins Größte.

Genau diesen Weg beschreitet Prof. Dr. Jörg R. Hörandel in seinem Vortrag. Er führt von der vertrauten Alltagswelt systematisch in die Tiefe der Materie – zu Atomen, Atomkernen und den fundamentalen Teilchen, aus denen alles Sichtbare aufgebaut ist. Und er führt von unserer Milchstraße zu fernen Galaxien, deren Licht Milliarden von Jahren durch den Raum gereist ist, bevor es die Erde erreicht.

Was sich dabei zeigt, ist eine der bemerkenswertesten Einsichten der modernen Physik: dass dieselben Naturgesetze, die im Allerkleinsten wirken, zugleich die Struktur und Entwicklung des gesamten Universums bestimmen.


Prof. Dr. Hörandel leitet die Abteilung für Astrophysik an der Radboud-Universität Nijmegen. Sein Forschungsschwerpunkt gilt der kosmischen Strahlung – hochenergetischen Teilchen, die Aufschluss über fundamentale Prozesse im Kosmos geben. Die experimentelle Arbeit führt ihn an entlegene Observatorien: in die Antarktis und in die argentinische Pampa, wo großflächige Detektoranlagen den Teilchenfluss aus dem All kontinuierlich erfassen.


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Das Faust-Museum präsentiert ein weiteres Mal das Schattentheater Friedrich Raad mit einer Doppelvorstellung:

Samstag, 28. Februar 2026, im Alten Festsaal der Doktor-Johannes-Faust-Schule Knittlingen
16:00 Uhr: Aschenputtel | Eintritt 5 Euro pro Person
19:00 Uhr: Siddharta – eine indische Dichtung von Hermann Hesse
| Eintritt: 18 Euro/15 Euro ermäßigt

Siddharta – Eine indische Dichtung von Hermann Hesse

Hermann Hesses „Siddhartha“ erzählt von einem Brahmanensohn auf der Suche nach Erleuchtung. Enttäuscht vom Wissen seines Vaters und der Priester verlässt er mit seinem Freund Govinda die Heimat. Weder die strenge Askese bei den Samanas noch die Lehren Buddhas bringen ihm die ersehnte Erfüllung.

Seine Reise führt ihn durch Extreme: von asketischer Entsagung wendet er sich der sinnlichen Welt zu. Die Kurtisane Kamala lehrt ihn die Liebe, der Kaufmann Kamaswami die Geschäfte. Doch das genussvolle, egozentrische Leben führt zu tiefem Lebensekel.

Erst beim Fährmann Vasudeva findet Siddhartha durch einfaches Leben und die Weisheit des Flusses innere Vollendung. Die durchlebten Extreme von Askese und Sinnlichkeit führen ihn zu Menschlichkeit und Erkenntnis.


Am Nachmittag können sich Kinder ab 3 Jahren auf das Grimmsche Märchen Aschenputtel freuen.

Aschenputtel führt ein hartes Leben als ungeliebte Stieftochter. Nach dem Tod ihrer Mutter heiratet ihr Vater eine Frau mit zwei Töchtern, die das Mädchen zur Magd machen. Sie muss in der Asche schlafen und schwerste Arbeiten verrichten. Dennoch liebt Aschenputtel, obwohl sie gehasst wird, und vertraut auf ihren inneren Reichtum. Die eitlen Stiefschwestern verlieren im Streben nach gesellschaftlichem Erfolg ihre Menschlichkeit und werden zu hohlen Gestalten. Nicht Schlauheit erlöst Aschenputtel, sondern die Annahme ihrer selbst. Ihre Bescheidenheit und Hoffnung stehen gegen Eitelkeit und Hinterlist. Dank der Beharrlichkeit des Prinzen siegt die wahre Liebe, während Neid und Hass verschwinden.


In beiden Darbietungen agiert Friedrich Raad hinter und vor der Bühne mit bezaubernden Schattenbildern und faszinierendem Lichtspiel. Die gehaltvollen Originaltexte werden jeweils „live“ mit Headset erzählt. Wir präsentieren die Inszenierungen im Alten Festsaal der Doktor- Johannes-Faust-Schule Knittlingen.

Aschenputtel beginnt am Samstag, den 28. Februar 2026 um 16 Uhr für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt beträgt 5 Euro pro Person.

Am Abend zeigen wir um 19 Uhr am selben Ort Siddharta für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren.
Der Eintritt beträgt 18 Euro/15 Euro ermäßigt. Infos und Reservierung: Faust-Museum/Faust-Archiv Knittlingen,
Tel.: 07043/373-453 und 373-450, E-Mail:  sowie unter www.faustmuseum.de und Instagram @faustmuseum.


Karten sind im Faust-Museum erhältlich.

Info unter: Tel.: 07043/373-453 und 373-450,
per E-Mail: ,
Instagram @faustmuseum.


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Eine Zeitreise durch die Geschichte des Musikfernsehens

Samstag, 06. Dezember 2025, 20:00 Uhr, Weissachtalhalle Freudenstein
Eintritt regulär 28 €, ermäßigt 25 €
Karten sind im Faust-Museum sowie über Eventim erhältlich.

Markus Kavka
Bild Markus Kavka: Copyright Thomas Neukum

„MTViva liebt dich!“

Markus Kavka wieder in Knittlingen! Nach seinem einzigartigen, euphorisch bejubelten Auftritt im Faust-Museum im November 2024 über seine große Liebe, Depeche Mode, stand nicht nur für das Publikum, sondern auch für Markus Kavka selbst fest: Dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. In diesem Jahr präsentiert Markus Kavka sein Buch MTViva liebt dich!

Der SPIEGEL-Bestseller ist eine spannende wie nostalgische Rückschau auf die Geschichte des Musikfernsehens – beginnend in den 80er-Jahren.

Moderator und Redakteur Markus Kavka sowie MTV-, VIVA ZWEI- und VIVA TV-Programmdirektor Elmar Giglinger sprechen in ihrem gemeinsamen Werk mit über 60 Protagonist:innen, die diese Ära geprägt haben:
Die Ärzte, Campino, Christian Ulmen, Fettes Brot, Heike Makatsch, Jan Delay, Jan Köppen, Joko Winterscheidt, Klaas Heufer-Umlauf, Matthias Opdenhövel, Michael Patrick Kelly, Nilz Bokelberg, No Angels, Nora Tschirner, Sarah Kuttner, Scooter, Sido, Smudo, Wir sind Helden und vielen mehr.

Ihre Geschichten – vor und hinter der Kamera – lassen diese aufregende Zeit wieder lebendig werden.

Markus Kavka präsentiert in einer circa zweistündigen Zeitreise das Phänomen des Musikfernsehens und die Musik der 80er-, 90er- und Nullerjahre.

Unterstützt von vielen Videos gibt Kavka einen einzigartigen und ungefilterten Blick hinter die Kulissen des deutschen Musikfernsehens.


Markus Kavka, geboren 1967 in Ingolstadt, ist Journalist und Moderator. Nach Stationen beim Print und Radio startete er seine Musik-TV-Laufbahn 1995 bei VIVA. 1997 wechselte er zu VIVA ZWEI, von 2000-2009 war er Moderator und Producer bei MTV Germany. Nach weiteren Formaten bei Kabel Eins, ZDFkultur und Nitro ist er seit 2015 bei Deluxe Music zu sehen. Darüber hinaus ist er Radiomoderator, Buchautor, Podcaster und DJ.


Karten sind im Faust-Museum zu 28 Euro / ermäßigt 25 Euro sowie über Eventim (zuzüglich Vorverkaufsgebühr) erhältlich.

Info unter: Tel.: 07043/373-453 und 373-450,
per E-Mail:


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

Denis Scheck und Eva Gritzmann in der Weissachtalhalle Freudenstein
Samstag, 11. Oktober 2025, um 19 Uhr

„Kafkas Kochbuch“

Denis Scheck is back – in Knittlingen! Der Literaturkenner präsentiert mit seiner Co-Autorin Eva Gritzmann ihr gemeinsames Werk „Kafkas Kochbuch“.

»Kafka war seiner Zeit in dem, was er über Menschen schrieb, weit voraus. Wie sich herausstellt, hatte er auch ein prophetisches Verständnis von Risi-Pisi, Spargel-Pudding, gebackener Pastinak und unzähligen anderen vegetarischen Gerichten.«, so die Autorin Donna Leon über Franz Kafka.

Kafka war Vegetarier und pflegte einen für seine Zeit ungewöhnlichen Ernährungsstil: Jeden Bissen kaute er 40-mal und brachte damit nicht nur seinen Vater auf die Palme. Und er besaß ein vegetarisches Kochbuch, das der Literaturkritiker Denis Scheck nun gemeinsam mit der Ärztin Eva Gritzmann neu herausgegeben hat. Im Vorwort geht es nicht nur um die Herkunft von „Kafkas Kochbuch“ und der darin gepflegten Küche, die heute sehr zeitgemäß erscheint. Eva Gritzmann und Denis Scheck stellen auch Bezüge zu Kafkas Literatur her, beispielsweise zur Erzählung „Ein Hungerkünstler“. 

Weitere, über die vegetarischen Vorlieben des Schriftstellers Franz Kafka hinausgehende Erkenntnisse sind zu erwarten, denn zum einen sei das Essen wie das Lesen als „Achtsamkeitsübung“ zu verstehen. Zum anderen sind die Menschen – anders als bei der Literatur – beim Essen allesamt Experten: „Einfach, weil der durchschnittliche Mitteleuropäer mit Mitte 30 schon rund 40.000 Mahlzeiten zu sich genommen hat“.


Denis Scheck ist einer der bekanntesten Literaturkritiker Deutschlands und Moderator der Fernsehsendungen „Lesenswert“ im SWR und „Druckfrisch“ in der ARD.

Eva Gritzmann hat nach einer Banklehre Betriebswirtschaft und Medizin studiert. Heute arbeitet sie als Ärztin in Stuttgart. Gemeinsam mit Denis Scheck hat sie zwei Bücher über Geschmacksunterschiede zwischen Männern und Frauen („Sie & Er“) und über Reife („Solons Vermächtnis“) veröffentlicht.


Karten sind im Faust-Museum zu 24 Euro / ermäßigt 21 Euro sowie über Eventim (zuzüglich Vorverkaufsgebühr) erhältlich.

Info unter: Tel.: 07043/373-453 und 373-450,
per E-Mail:


Gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).

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